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6 (1851) Quentin Durward
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herwandeln sah, welche bewies, daß sie sich eines vollkomme-nen Schutzes bewußt waren.

Ihr fragtet mich, ob ich ein guter Bogenschütze wäre,"sagte der junge Schotte;gebt mir einen Bogen und einigePfeile, und ihr sollt den Augenblick ein Stück Wildprct haben."

?ss(,lle8->Iieu ! mein junger Freund! sagte sein Begleiter,nehmt Euch davor in Acht; mein Gevatter dort hat ein be-sonderes Auge auf das Wild, es steht unter seiner Aufsichtund er ist ein strenger Wildhüter."

Er hat aber mehr das Ansehn eines Fleischers, als einesheitern Forstmanns," antwortete Durward;ich kann mirnicht denken, daß sein hündisch gesenkter Blick einem Menschengehören kann, der sich auf das edle Waidwerk versteht."

Ja, junger Freund," antwortete der Begleiter,auf denersten Anblick sieht mein Gevatter allerdings etwas häßlich aus,aber wenn man erst näher mit ihm bekannt ist, so kann mansich nie über ihn beklagen."

Quentin Durward fand etwas Eigenes und unangenehm Be-deutsames in dem Tone, womit diese Worte ausgesprochen wur-den, und als er nun plötzlich denRedendcn anblickte, glaubte er indem Gesicht, in dem leichten Lächeln, das seine Oberlippe umzog,und in dem damit verbundenen Blicke seines durchdringendenLüstern Auges, Etwas zu entdecken, was seine unangenehme Ueber-raschung zu rechtfertigen schien.Ick habe oft von Räubern ge-hört," dachte er bei sich,und von listigen Spitzbuben und Kehl-abschneidern Wie, wenn jener Kerl ein Mörder, und dieseralte Schuft sein Helfershelfer wäre ? Ich will auf meiner Hut sein;sie werden bei mir nichts als derbe schottische Hiebe holen."

Während er so im Stillen dachte, kamen sic an eine freieStelle, wo die hohen Bäume weniger dicht standen, und wo derFußboden von Buschholz und Dickicht befreit, mit einem Grastep-