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Eintritt in's Leben zwar die Uebel nicht fürchtet, die es begleiten,aber keine andern Mittel, um seine Mühseligkeiten zu bekämpfen,besitzt, als einen lebhaften Geist und ein muthiges Herz; und mitsolchen Gemüthern sympathisirt die Jugend schnell, und das Alterund die Erfahrung empfinden aufrichtige und herzliche Theil-nahme für sie.
Der Jüngling, den wir schilderten, war von den beiden Per-sonen längst gesehn worden, die auf der gegenüberliegenden Seitedes kleinen Flusses weilten, welcher ihn von dem Parke und demSchlosse trennte; doch als er am felsigen Ufer zum Rande desWassers, mit dem leichten Schritt eines Rehes, welchesdieQucllebesucht, Herabstieg, sagte der Jüngere der beiden zu dem andern:„Es ist unser Mann! es ist der Böhme! versucht cr's durch dieFurth zu schreiten, so ist er ein verlorner Mann, das Wasser gehthoch und die Furth ist nicht zu passiren."
„Laßt ihn das selber entdecken, Gevatter!" sagte derAeltcre;„es erspart vielleicht einen Strick und vernichtet ein Sprichwort."
„Ich beurtheiU ihn nach seiner blauen Mütze, sagte der An-dere, „denn ich kann sein Gesicht nicht sehen. — Hört, Sir, er ruft,um zu erfahren, ob das Wasser tief ist."
„Nichts geht über Erfahrung in der Welt," antworteteder Andere, „laß ihn versuchen."
Indessen ging der junge Mann, da er keinen Wink für's Ge-gentheil bekam, und das Stillschweigen derer, die er befragte, füreine Ermunterung vorwärts zu gehen aufnahm, in den Strom,ohne weitere Zögerung, als die das Ausziehen seiner Halbsticfelnerforderte. Die ältere Person rief ihm in diesem Augenblicke zu,vorsichtig zu sein, und fügte noch mit leiserem Tone zu ihrem Be-gleiter hinzu: „Mi-tsieu — Gevatter — Du hast Dich schon wie-der geirrt! das ist der böhmische Schwätzer nicht!"
Aber der Zuruf kam für den Jüngling zu spät. Entweder