Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
45
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Das kleine seltene Buch, woran das Gold erblichen," wievr. Ferner gefühlvoll fingt seltene und reichgemalte Meß-bücher, Manuskripte von irso, lZ2o und noch früherer Zeit,Werke mit gothischer Schrift, gedruckt im fünfzehnten undsechzehnten Jahrhundert. Von diesen jedoch denke ich einegenauere Nachricht zu geben, wenn mir der Marquis seineErlaubniß geben sollte.

Unterdessen reicht es hin, zu sagen, daß ich, erfreut überden Tag, den ich Hautlieu gewidmet hatte, meinen Besuchhäufig erneuerte, und daß der Schlüssel zu dem achteckigenThurme mir stets zu Diensten stand. In diesen Stundengewann ich einen Theil der franzöfischen Geschichte sehr lieb,die, obwohl höchst wichtig für die von Europa im Ganzen,und durch einen unvergleichlichen alten Historiker erläutert,doch nie von mir genügend studirt worden war. Um den Ge-fühlen meines trefflichen Wirths zu schmeicheln, beschäftigteich mich zu derselben Zeit gelegentlich mit einigen Familien-denkwürdigkeiten, die sich glücklicherweise erhalten hatten, unddie einige interessante Einzelheiten, auf Schottland bezüglich,enthielten, welche mich zuerst vor den Augen des Marquisvon Hautlieu hatten Gnade finden lassen.

Ich erwog diese Dinge, mors meo, bis zu meiner Rück-kehr nach England zum Rindfleisch und Stcinkohlenfeuer; einWechsel des Aufenthalts, der kurz nachher stattfand, nachdemich diese gallischen Erinnerungen ausgezeichnet hatte. Zuletztnahm das Resultat meines Nachfinnens die Form an, welchemeine Leser, wofern sie diese Vorrede nicht unwillig gemachthat, nun selbst zu beurtheilcn im Stande sind. Sollte siedas Publikum günstig aufnehmen, so werde ich es nicht be-reuen, daß ich für eine kurze Zeit abwesend war.