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Ich versprach bereitwillig, eine Einladung anzunehmcn, dieso freundlich geboten wurde, daß cs schien, als sei der Gastdie Person, welche eine Verbindlichkeit auslegte.
Die Unterhaltung ging nun auf die Geschichte des Schlossesund seiner Nachbarschaft über —ein Gegenstand, woderMarquiSfesten Grund hatte, obwohl er kein großer AlterthumSkundiger,nicht einmal ein gründlicher Historiker war, wo es ein anderes Ka-pitel, als das hier berührte galt. Der Pfarrer war indeß zufälligbeides, und dabei ein sehr unterhaltender freundlicher Mann, mitsehr zuvorkommendem Wesen und so höflicher Bereitwilligkeit,sich mitzutheilen, die ich als einen Hauptcharakterzug der katholi-schen Geistlichkeit fand, mag sie nun wohlunterrichtet sein odernicht. Von ihm erfuhr ich nun auch, daß noch die Reste einer statt-lichen Bibliothek im Schlosse Hautlieu vorhanden wären. DerMarquis zuckte die Achseln, als mir der Pfarrer dies berichtete,sah bald auf die eine, bald auf die andere Seite, und zeigte dieselbeArt leichter Verlegenheit, die er nicht im Stande gewesen, zu un-terdrücken , als La Jeunesse etwas von seiner Einmischung in dieKüchenangelegenhciten geplaudert hatte. „Ich würde mich glück-lich schätzen, Ihnen die Bücher zu zeigen," sagte er, „aber sie findin so wilder Unordnung, und in so übelm Zustande, daß ich michschämen muß, sie Jemand vorzuweisen."
„Um Vergebung, mein theurer Herr," sagte der Pfarrer,„Sie wissen, daß Sie den großen englischen Büchernarren, denl>r. Dibdin, Ihre seltenen Reliquien betrachten ließen, und Siewissen auch, wie achtungsvoll er davon sprach."
„Was wollt' ich machen, liebster Freund?" sagte der Mar-quis ; „der gute Doctor hatte eine übertriebene Nachricht von die-sen Uebcrresten dessen, was einst Bibliothek war, gehört — er hattesich in der rmberge unten niedergelassen, cnischloffen, sein Ziel zugewinnen, oderunterdenMauernzu sterben. Ich hörtesogar, er