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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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zugethan so wie der Behaglichkeit und dem Genüsse jederArt. Und nun sind die Mittel der Bewirthung, die uns ge-blieben sind, in den meisten Fällen so beschränkt, daß wir u»Sselbst von solchem Aufwand und solcher Ostentativ» gänzlichausgeschlossen fühlen. Niemand will gern sein Bestes darbie-ten, wenn er nicht Grund hat, zu glauben, cs werde Vergnü-gen machen; und da viele von euch ihre Tagebücher veröf-fentlichen, so würde sich der Herr Marquis wahrscheinlich nichtsehr freuen, wenn er das arme Diner, das er dem Milord An-glais bieten konnte, dem ewigen Andenken preisgegeben sähe.

Ich unterbrach den Marquis, daß, wünschte ich je, eineNachricht von der mir hier gewordenen Bewirthung bekanntzu machen, ich dies einzig in der Absicht thun könnte, dasAndenken an das beste Mittagsmahl zu bewahren, das mir inmeinem Leben zu Theil geworden. Er verbeugte sich und äus-serte'-entweder wiche ich sehr von dem Nationalgeschmackeab, oder die Nachrichten davon wären sehr übertrieben. Be-sonders lieb war cs ihm, daß ich den Werth der Besitzungen,die ihm geblieben waren, zu schätzen wisse.Das Nützliche,"sagte er,hat gewiß das Prächtige zu Hautlieu und ander-wärts überlebt. Grotten, Statuen, seltene Sammlungen aus-ländischer Geräthe, Tempel und Thürme, sind zu Grunde ge-gangen; aber der Weinberg, der Mager, der Obstgarten, der«taug, sind noch vorhanden; und nochmals drückte er seineFreude darüber aus, daß die vereinten Produkte von alle demselbst einem Britten eine erträgliche Mahlzeit bieten könnten.Ich hoffe nur," fuhr er fort,Sie werden mich überzeugen,daß Ihre Complimeutc auch aufrichtig gemeint sind, indem Siedie Gastfreundschaft des Schlosses Hautlieu so oft annchmen,als es Ihre bessern Unterhaltungen während Ihres Aufent-halts in der Nachbarschaft erlauben."