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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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zu ertheilen, ja, daß er sich sogar Herabgelaffen habe, ihm bei Aus-führung einiger Hauptfiguren Beistand zu leisten. Der Marquiserröthete ein wenig bei dieser Erläuterung,die er lieber unterdrücktgewünscht hätte; doch gestand er, er-abe mich gern mit einer Sceneaus dem Volksliede meines Vaterlandes, Milady Lac, überraschenwollen. Ich antwortete, daß ein so glänzendes Gefolge eher einergroßenJagd LudwigsXIV. gliche, als der eines armen schottischenKönigs, und daß die eher Fontainebleau als den Wild-

nissen von Callender ähnlich sei. Eine graziöse Verbeugung be-antwortetedicsCompliment, under gestand, esmöchtenihm wohlErinnerungen an die Sitten des alten französischen Hofes, alsdieser im vollen Glanze, in der Phantasie vorgeschwebt habenund so ging die Unterhaltung auf andere Gegenstände über.

Unser Dessert war köstlich der Käse, die Früchte, der Salat,die Oliven, die oeruesux, so wie der köstliche weiße Wein, jedeswar in seiner Art unbezahlbar, und der gute Marquis bemerktemit einer Miene großer Zufriedenheit, daß sein Gast ihren Ver-diensten wahrhaft Ehre mache.Ueberhaupt," sagte er,es ist je-doch nur eine thörichte Schwachheit einzugestehn doch über-haupt muß ich mich darüber freuen, daß ich noch vermag, ei-nem Fremden eine Art von Gastfreundschaft zu bieten, mitwelcher er zufrieden scheint. Glauben Sie, es ist nicht alleinStolz, der uns psuvres reveusuts so zurückgezogen leben, unddie Pflichten der Gastfreundschaft vermeiden läßt. Es ist wahr,nur zu viele durchwandeln die Hallen unserer Väter, mehrwie die Geister ihrer verstorbenen Eigenthümer, als wie le-bende, in ihr Eigenthum wieder eingesetzte Menschen; jedochist es mehr in Rücksicht auf euch, als um unsere eigenen Ge-fühle zu sckvnen, daß wir die Gesellschaft unserer fremdenBesucher nicht festhalten. Wir haben die Idee, eure reicheNation sei dem Prächtigen und der grause ellere vorzüglich