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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Ziemlich ermüdet von dieser Abhandlung, wobei der Marquisgewiß dcßhald so lange weilte,um die Naturschönheiten seiner eige-nen Terrasse zu erheben, die, obgleich sie so verfallen war, dochkeiner so förmlichen Empfehlung bedurfte, berichtete ich meinemBegleiter, daß ich von England eben das Tagebuch einer Reisenach dem südlichen Frankreich, unternommen von einem jungenFreunde aus Oxford, einem Dichter, Zeichner und Gelehrten er-halten hätte, worin er eine so lebendige und interessante Beschrei-bung des Schlosses Grignan, des Aufenthalts der beliebten Toch-ter der Madame Sevignü und häufig auch ihres eigenen Wohn-orts, gebe, daß sich wohl Niemand, der das Buch gelesen, vierzigMeilen in der Runde befinden werde, ohne eine Wallfahrt nachdiesem Orte zu unternehmen. Der Marquis lächelte, schien sehrerfreut und fragte endlich nach dem Titel des fraglichen Werkes;dann schrieb er den Titel, wie ich dictirte, ans: Itincrsr;' ok

Provence anä Uie lllione, inscle clnring tlie )-e»r 1819; Ii)'äolinIlusslres, ,1. äl., ol' Oriel pollege, Oxlorch" und bemerkte, erkönne jetzt keine Bücher für das Schloß kaufen, wolle aber dieseReise" der Bibliothek empfehlen, bei welcher er in der benachbar-ten Stadt absnnirt war.Und hier," sagte er,kommt ja derPfarrer, um uns von weitern -Abhandlungen zu erlösen; auch seheich den La Jeuncffe um den alten Säulenganq schleichen, in derAbsicht, die Tafelglocke zu läuten eine sehr unnöthige Cere-monie bei drei Personen, deren Vergessen aber des alten Man-nes Herz brechen würde. Nehmen Sie jetzt keine Notiz vonihm, da er die nieder» Dienste des Hauses incognito zu ver-richten wünscht. Wenn die Glocke ausgetönt hat, so wird erin der Eigenschaft eines Majordomo vor uns auftreten "Während der Marquis sprach, hatten wir uns dem öst-lichen Ende des Schlosses genähert, welches der einzige nochbewohnbare Theil des Gebäudes war-

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