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„Ja, denselben, denselben!" antwortete der Marquis.
Wir waren nun von den schmerzlichem Erinnerungen abge-lenkt; denn ich vermochte meinen französischen Freund bei zweibe-sondern Umständen festzuhalten. Mit dem ersten hatte ich keineSchwierigkeit, denn obwohl dem Marquis das Englische nicht ge-fiel, meinte er doch, weil er drei Monate in London gewesen war,die vcrwickcltsten Schwierigkeiten unserer Sprache zu verstehen,und berief sich auf jedes Wörterbuch, von Florio abwärts, indemer behauptete, llricke sei einerlei mit Lricile. Ja er war in diesemphilologischen Streitpunkte so schwer zu überzeugen, daß, als ichversuchte ihm anzudeuten, es komme in der ganzen Geschichte nichtsvon einem Zaume vor, er mit großer Fassung und ohne Ahnungmit wem er spreche, die ganze Schuld dieses Widerspruchs auf denunglücklichen Verfasser wälzte- Ich gab mir nun wirklich Mühe,meinem Freunde, aus Gründen, die Niemand so gut wissen konnteals ich selber, zu sagen, daß mein ausgezeichneter literarischerLandsmann, von dem ich stets mit derAchtung sprechen werde, dieseine Talente verdienen, nicht für die unbedeutenden Werke ver-antwortlich sein könnte, die ihm die Laune des Publikums allzugroßmüthig und ebenso zu rasch, zugcschrieben habe. Von dem An-triebe des Augenblicks hingerissen hätte ich leicht noch weiter gehenkönnen, indem ich die negative durch die positive Versicherung be-kräftigt und meinem Wirthe gestanden hätte, daß möglicherweiseNiemand anders diese Werke geschrieben haben könne, da ich selberder Verfasser sei; aber da ward ich von einer so voreiligen Sclbst-verurtheilung durch die ruhige Entgegnung des Marquis befreit,daß er froh sei, zu hören, diese unbedeutenden Tändeleien habekeine Person von Stande geschrieben. „Wir lesen sie," sagte er,„wie wir die Späße einesKomödianten anhören, oder wie sich un-sere Vorfahren an denen eines Hausnarren von Profession ergötz-ten, mit ziemlichem Vergnügen, die uns indeß schmerzlich berühren