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glücklicher» Verhältnissen kennen gelernt hätte; in der Lage jedoch,worin er sich jetzt befand, würde Jedermann, und wären seine Vor-urtheile, die wenigstens nicht unedlen, eigennützigen Ursprungswaren, auch nicht eben gut und ehrenhaft gewesen, ihm grade sohaben achten müssen, wie wir den Bekenner oder Märtyrer einerReligion achten, obwohl sie nicht ganz die unsere ist.
Allmählig wurden wir gute Freunde, tranken unfern Kaffee,rauchten unsre Cigarren, und nahmen unfern bavuroise zusammenein, und zwar sechs Wochen lang, ohne besondere Unterbrechungoder Abhaltung von beiden Seiten. Nachdem ich mit einigerSchwierigkeit den Schlüssel zu seinen Nachforschungen in Bezugauf Schottland durch die glückliche Conjectur erhalten hatte, daßdie Provinz Hanguisse nichts anders sein möge als unser ^ngus-slüre, so war ich im Stande, fast all seine Fragen in Hinsicht seinerdortigen Verwandten auf mehr oder weniger genügende Weise zubeantworten, und ich war höcblich erstaunt, als ich entdeckte, derMarquis sei in der Genealogie einiger der vorzüglichsten Familiendes Landes weit besser zu Hause als ich es möglicherweise hätteerwarten können.
Seinerseits fand er sich so befriedigt durch unsereUnterhaltung,daß er sich endlich zu dem großen Entschlüsse erhob, mich zum Essennach llliüte-m cke Iluutlieu einzuladen, welches diesen Namen ganzmit Recht führte, da cs auf einer der Anhöhen lag, welche die Userder Loire beherrschen. Dieses Gebäude lag etwa drei Meilen vonderStadt, woichmich einstweilen häuslich eingerichtet hatte, undals ich es zum ersten Mal erblickte, konnte ich das Gefühl der Krän-kung leicht vergeben, welches der Eigenthümer blicken ließ, als erin dem Asyl einen Gast empfangen mußte, welches er aus den Trüm-mern des Palastes seiner Ahnen erbaut hatte. Nach und nach je-doch bereitete er mich mit großer Heiterkeit, die indeß offenbar eintieferes Gefühl verhüllte, auf die Beschaffenheit des Ortes vor, den