Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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er die Verwendung desselben immer mit der Höflichkeit eines fran-zösischen Edelmanns, der da weiß, was er sich selbst und der natio-nalen Gastfreundschaft schuldig ist.

Endlich machte der Marquis zufällig die Entdeckung, daß derneue Gast an seinem gewohnten Orte ein Schotte von Geburt sei,ein Umstand, der bedeutend zu meinen Gunsten sprach. Verschie-dene seinereignen Vorfahren waren, wie er mich belehrte, schotti-scher Abkunft gewesen, und er glaubte, sein Haus habe noch einigeVerwandte in der Provinz Hanguiffe jenes Landes, wie er sie zunennen pflegte Die Verwandtschaft war schon früh im letzten Jahr-hunderte von beiden Seiten anerkannt worden, und er war wäh-rend seinerVerdannung (denn vermuthlich hatte derMarquis unterCone's Truppen gedient und alles Mißgeschick und Elend der Aus-wanderung getheilyeinmal beinah entschlossen gewesen, denSchutzund die Bekanntschaft seiner schottischen Freunde in Anspruch zunehmen. Alles erwogen jedoch, sagte er, Hab' er sich ihnen un-möglich in Umständen zeigen können, die gar nicht empfehlend wa-ren und von denen sie sich eine kleine Bürde, ja wohl gar einigenSchaden hätten vermuthen müssen; deßhalb habe ihm das Bestegeschienen, der Vorsehung zu vertrauen und so viel möglich selbstfür sein Fortkommen zu sorgen- Worin dies eigentlich bestand,könnt' ich nicht erfahren; doch sicher war es nichts, was der Ehredes trefflichen alten Mannes hätte nachtheilig sein können, der festan seinen Meinungen und seiner Rechtlichkeit hielt, trotz gutemoder schlechtem Rufe, bis ihn endlich die Zeit arm, alt und gebro-chenen Muthes dem Lande wiedergab, das er jugendfrisch und ge-sund verlassen hatte, während er nun altersschwach war und dieStimmung des Haffes vergessen hatte, der einst schnelle Rache andenen versprach, die ihn vertrieben hatten. Manche Punkte imCharakter des Marquis würde ich belacht haben, seine Vorurtheile,besonders was Geburt und Politik betraf, wofern ich ihn unter