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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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Gnädiger Herr von Morton," erwiderte Murray,ich habebei dieser Sache Nichts gethan, was Euch verdrießen sollte.Dieser junge Glendinning hat mir gute Dienste geleistet und kannmir noch ferner dergleichen leisten. Mein Versprechen war bereitsgemacht, als Julian Avenel noch lebte, und als es schwer wareinem anderen Stück der Erbschaft, als der Lilienhand des Mäd-chens beizukommen. Ihr hingegen habt nicht eher an eine solcheVerbindung für Euren Verwandten gedacht, als bis Ihr Juliandort todt auf dem Schlachtfeld hattet liegen sehen, und wußtet,sein Land sei herrenloses Gut, auf welches der erste beste dieHand legen könnte. Kommt, Gnädiger Herr, Ihr setzt Eurenwackeren Verwandten herab, wenn Ihr ihm eine Braut wünscht,welche unter den Milcheimern ausgewachsen ist. Dieß Mädchenist eine Bauerndirne in jeder Beziehung, ausgenommen in demZufall der Geburt. Ich dachte, Ihr hättet tiefere Achtung fürdie Ehre der Douglas."

Die Ehre der Douglas ist sicher in meiner Hut," antworteteMorton in stolzem Ton,der Name anderer alten Familien mageben sowohl leiden, wie der Name von Avenel, wenn Bauern mitdem Blut unserer alten Freiherr» verbunden werden sollen."

Das ist leeres Geschwätz," antwortete der Herr von Murray.In Zeiten, wie diese, müssen wir auf Männer sehen, nicht aufStammbäume. Hay war Nichts als ein Bauer vor der Schlachtbei Loucarty; das blutige Joch hat wirklich den Pflug gezogen,ehe es vom Herold in den Schild gesetzt wurde. Zeiten desHandelns machen Fürsten zu Bauern und Bauern zu Freiherren.Alle Familien stammen von einem geringen Mann, und wohlihnen, wenn sie nicht ausgeartet sind von der Trefflichkeit Dessen,welcher sie zuerst aus der Dunkelheit gezogen."

Der Gnädige Herr von Murray wird die Güte haben, dasHaus Douglas auszunehmen," versetzte Morton mit wichtiger