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Die Anführer zogen langsam heran! Murray im eifrigenGespräch mit Morton ritt vor einer auserwählten Schaar, inwelcher sich auch Halbert Glendinning befand. Niemand jedochwar zu ihrer Unterredung zugezogen außer dem Prediger HeinrichWarden, welcher sich unmittelbar aus dem Kloster zu ihnenverfügt hatte.
„Ihr seid also entschlossen," sprach Morton zu Murray, „dieErbin von Avenel mit allen ihren Ansprüchen diesem jungen Mannohne Namen und Stand zu geben?"
„Hat Euch nicht Warden gesagt, daß sie zusammen erzogensind und sich von Kindheit auf lieben?" versetzte Murray.
„Und," fiel Warden ein, „daß sie Beide auf fast wunderbarenWegen dem römischen Trug entzogen und in den Schasstall derwahren Kirche geführt worden sind. Mein Aufenthalt zu Glcn-dearg hat mich mit diesen Dingen genau bekannt gemacht. Eswürde sich zu meinem Kleid und zu meinem Beruf übel schicken,mich in Freiere«» und Heirathsstistung zu mischen, aber schlimmerwäre es doch noch, wollte ich ruhig zusehen, wie Ew. Gnadenunnölhiger Weise Gefühle verletzen, welche natürlich sind undwelche, wenn wir sie in Ehren und unter dem Zügel der Religionhegen, eine Quelle häuslichen Friedens hicnieden und künftigerGlückseligkeit in einer besseren Welt werden. Ich sage, Ihrwürdet übel thun, diese Bande zu zerreißen und diese Jungfraudem Verwandten des Herrn von Morton zu geben."
„Das sind schöne Gründe, Gnädiger Herr von Murray,"versetzte Morton, mir eine so geringe Gefälligkeit, wie die Ver-gebung der Hand dieses einfältigen Mädchens von den jungenBennygask zu versagen. Sprecht nur offen heraus; sagt, Ihrwollt Schloß Avenel lieber in den Händen eines Menschen sehen,der seinen Namen und sein Dasein lediglich Euch verdankt, als inder Gewalt eines Douglas, eines Verwandten von Morton."