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der Jnful dieses Hauses »erstattet, nicht frei sein von der Zu-dringlichkeit der Ketzerei? Kommst Du, Dein Herz an der Aussichtzu weiden, welche das Schicksal Deiner unsinnigen und verfluchtenSecte darbietet? — Um zu sehen, wie der Besen der Zerstörungdie Herrlichkeit der alten Religion wegkchrt? — Um unsere Altärezu schänden? — Um die Leichname unserer Wohlkhäter und ihreGräber zu verstümmeln und zu verwüsten? — Um die Zinnenund das Schnitzwerk des Hauses Gottes und Unserer LiebenFrauen zu zerstören?"
„Ruhig, Wilhelm Altan!" sprach der protestantische Predigermit ruhiger Würde; „in keiner dieser Absichten bin ich gekommen.Wohl möchte ich diese herrlichen Altäre der Götzenbilder entledigtsehen, welche, seitdem sie nicht mehr lediglich als Abbildungen derWeisen und Guten betrachtet werden, der Gegenstand gräulicherAbgötterei geworden sind. Dagegen möchte ich, daß ihre Zierenbleiben, dafern sie nicht ein Fallstrick für Mcnschenseelcn sind oderwerden. Ich verdamme jene Verwüstungen, welche die unbesonneneWuth des, durch blutige Verfolgungen zur Wuth gegen Aftcr-gottesdicnst gereizten Volkes angerichter hat. Gegen solche muth-wlllige Zerstörung erheb' ich mein Zeugniß."
„Eitler Wortkrämer!" unterbrach ihn der Abt. „Was wollendiese Unterscheidungn sagen? Was liegt an dem Vorwand, unterwelchem Du das Gotteshaus beraubst? Und warum willst Du inder gegenwärtigen Noth den Meister desselben höhnen durch DeineUnheil verkündende Gegenwart?"
„Du bist ungerecht, Wilhelm Allan," sprach Warden, „alleindieß macht mich nicht wankend in meinem Entschluß. Du hastmich eine Zeitlang beschützt, indem Du dabei Deinen Rang auf'sSpiel setztest und, was Dir, — ich weiß es — noch theurer tst,Deinen guten Leumund bei Deiner Secte. Unsere Partei ist jetztoben, und ich bin das Thal herabgekommen, in welchem Du mich