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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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gefüllt, sondern mit christlicher Sanftmuth und Versöhnlichkeit,unsere Ohren nicht betäubt, unsere Sinne nicht verwirrt durchden wilden Klang kriegerischer Instrumente, sondern vielmehrunsere Zungen gestimmt zu Hallelujah, Kyrie Eleison und SalveRegina, und unser Herz ruhigschlagend, als in Solchen, welchegedenken, sich mit Gott zu versöhnen, nicht sich an ihren Mit-gcschöpfcn zu rächen."

Gnädiger Herr Abt," erwiderte Herr Picrcie,dieß stehtdurchaus in keiner Beziehung zu dem Schicksal meiner Molinara,welche ich, bemerkt dieß gefälligst, nicht im Stich lassen will, solange goldner Griff und stählerne Klinge an meinem Schwertbeisammen sind. Ich habe ihr nicht geboten, uns in's Feld zufolgen, und doch dünkt mich, ich habe sie in ihrem Edelknaben-gewand im Nachzug der Kämpfer erblickt."

Ihr müßt," entgegneke der Abt,anderswo nach der Personsuchen, deren Schicksal Euch so sehr zu Herzen geht, und jetztmöcht' ich Ew. Gestrengen bitten, in der Kirche nach ihr zufragen, wo alle unsere kampfunfähigen Unterthanen Zuflucht gesuchthaben. Ich rathc Euch, gleichfalls bei den Hörnern des Altars zubleiben, und merkt Euch Eins, Herr Piercie Shafton: wenn Ihr zuSchaden kommt, so wird unsere ganze Bruderschaft darin verwickelt;denn ich bin überzeugt, nie wird der Geringste unter uns seineRettung erkaufen um den Preis der Auslieferung eines Freundesoder Gastes. Verlaßt uns also, und möge Gott Euch schützen."

Als Herr Piercie Shafton weggegangen war und der Abt imBegriff stand, sich in seine Zelle zu verfügen, kam diesem die be-fremdende Meldung zu, daß ein Unbekannter ihn dringend zusprechen wünsche. Der Unbekannte wurde zugelassen, und es zeigtesich, daß es Niemand anders war, als Heinrich Warden. Der Abtfuhr auf, als er ihn erblickte, und rief zornig:Ha! sollen diewenigen Stunden, welche das Schicksal dem vielleicht letzten Träger