Lroßbuben vor," rief Foster. „Ich stehe dafür, diese Gesellschaftwird ihr nicht neu sein."
Selbst Murray mußte, was selten bei ihm war, herzlichlachen, als der englische Markwart sich so getäuscht fand. Aberer gestaltete nicht, daß der schönen Molinara ein Leid zugefügtwürde, welche so zum zweiten Male auf ihre eigne Gefahr HerrnPiercie Shafton gerettet hatte.
„Ihr habt schon mehr Unheil angerichtct, als ihr verant-worten könnt," sprach der Graf zum Markwart, und für michwar' es eine Schande, zu gestalten, daß Ihr diesem Mädchenein Haar krümmet."
„Gnädiger Herr," begann Morton, „wenn Herr Hans einenAugenblick mit mir abseits reiten will, so soll er von mir Gründeerfahren, die ihn bestimmen müssen, abzuziehen und dieß unglück-liche Tagewerk dem Urtheil der Schiedsmänner für Gränzver-gehungen zu überlassen."
Er führte Fostern bei Seite und sprach zu ihm: „Herr HansFoster. ich wundere mich sehr, daß ein Mann, der Eure KöniginElisabeth so genau kennt, wie Ihr, nicht wissen sollte, daß wennIhr irgend Etwas von ihr hoffen wollt, es dafür sein muß, daßIhr derselben einen nützlichen Dienst leistet, nicht dafür, daß Ihrsie in nutzlose Streitigkeiten mit ihren Nachbarn verwickelt. HerrRitter, ich will Euch unverholen die Wahrheit sagen. Hättet Ihrin Folge diests unbedachtsamen Einfalls den wahren Piercie Shaftonin Eure Hände bekommen, und hätte Euer Thun, wie es dannwahrscheinlich gewesen wäre, einen Bruch zwischen beiden Ländernherbeizuführen gedroht, dann würde Eure politische Fürstin undEuer politischer Rath lieber Herrn Hans Foster in Ungnade habenfallen lassen, als eine» Krieg um seinetwillen angcfangen. Aberjetzt, wo Ihr Euer Ziel verfehlt habt, könnt Ihr Euch daraufverlassen, daß Ihr wenig Dank damit verdienen werdet, wenn Ihr