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4 (1851) Das Kloster
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wo sie ihre Gegner gepackt hatten. Man erblickte Gesichter, welchenoch den grimmen Ausdruck unauslöschlichen Hasses und Trotzestrugen; Hände sah man, welche noch den Griff des zerbrochenenSchwertes umfaßt hielten, andere, welche sich vergebens bemühten,den tödtlichen Pfeil aus der Wunde zu ziehen. Verwundete,denen der, noch vor kurzem gezeigte, Muth gesunken war, riefenum Hülfe und flehten mit kläglicher Stimme um Wasser. Anderesuchten ein halbvergessenes Gebet hervorzussammeln, welches sieauch damals, wo sie es gelernt, nur halb verstanden hatten.Ungewiß, was er weiter thun sollte, ritt Halbert durch dieEbene, um zu sehen, ob er unter den Lobten oder Verwundeteneine Spur von Edward finden könnte. Die Engländer störtenihn darin nicht. Eine ferne Staubwolke deutete an, daß sienoch immer die Fliehenden verfolgten« Glendinning war derMeinung, es hieße sein und seiner Leute Leben wegwerfcn, wollteer sich mit seinem Trupp ihnen nähern, bevor sie wieder untereinem Befehlshaber geordnet wären, denn es stand zu befürchten,die Sieger würden ihn und die Seinen mit denjenigen Schottenverwechseln, welche sie so eben in die Flucht geschlagen hatte».Er beschloß also, zu warten bis Murray mit seiner Machtherankäme. Etwas Besseres konnte er nicht thun, denn ebenjetzt hörte er die Trompeten des englischen Markwarts zumRückzug blasen, ein Zeichen, daß die Verfolgung aufhörte. Erzog seine Leute zusammen und nahm eine vortheilhafle Stellung,dieselbe welche die Schotten beim Anfang des Gefechtes innegehabtund hartnäckig vertheidigt hatten.

Während er hier hielt, vernahm er das Wimmern einesWeibes, welches er nicht schon jetzt zu hören erwartet hatte,bevor der Rückzug der Feinde den Verwandten der Erschlagenenerlaubte, diesen den letzten Dienst zu erweisen. Er sah sorgfältigzu, und bemerkte endlich, daß neben dem Leichnam eines Ritters