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sie, wie der Kampf stehe. Gerade in diesem Augenblick fiel derVerwundete, trotz ihren Bemühungen, ihn aufrecht zu erhalten,aus dem Sattel, und sie sprangen eilig von den Pferden, umseinen letzten Athemzug zu empfangen. Von so beschäftigten Leutenwar keine Auskunft zu erhalten. Glendinning sprengte also mitseinem Häuflein weiter mit um so größerer Ungeduld, da er Anderemit dem Andreaskreuz auf ihren Hauben und Bruststücken daherkommen sah, welche augenscheinlich von dem Schlachtfelde flohen.Die Meisten bogen, so wie sie den Reitertrupp auf der Straßegegen sich heransprengen sahen, links oder rechts ab und hieltensich in solcher Entfernung, daß man nicht mit ihnen sprechenkonnte. Andere, denen vor Furcht Hören und Sehen vergangenwar, jagten wild auf dem Weg heran, glotzten die Fragenden anund ritten vorbei, ohne den Zügel anzuziehen. Auch von diesenkannte Halbert Einige, und die Umstände, in welchen sie ihmbegegneten, ließen ihm keinen Zweifel, daß die Stiftsleute besiegtwaren. Eine unaussprechliche Angst um das Schicksal seinesBruders bemächtigte sich jetzt seiner Seele, denn Edward, dachte er,konnte bei dem Gefecht nicht gefehlt haben. Er trieb darum seinPferd um so mehr an, dergestalt, daß nur fünf oder sechs derSeinen ihm Nachkommen konnten. Endlich erreichte er einenHügel, an dessen Fuß, umgebe» von einer halbkreisförmigenWindung des Flüßchens, der Kampfplatz lag.
Ein trauriger Anblick stellte sich seinen Augen dar. Kriegund Schrecken, um den Ausdruck des Dichters zu gebrauchen,waren über das Land gefahren und hatten bloß Tod und Wundenzurückgelassen. Der Kampf war erbittert gewesen, wie gewöhnlichbei diesen Gränzgefcchten der Fall war, wo alter Haß und wech-selseitige Verletzungen die Menschen hartnäckig in Angriff undGegenwehr machten. Nach der Mitte der Ebene zu lagen dieKörper einiger Männer, welche in dem Augenblicke gefallen waren,