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Daß ein solcher Zieraffe all diesen Lärm und vielleicht gar einenVolkskrieg veranlassen kann!"
„Hätten wir die Sache bei Zeiten erfahren," bemerkte Douglas„so batten wir ihm in aller Stille können auflauern lassen, währender über die Gränze ging. Es sind muntere Jungen genug da,welche ihn uns um den Gewinn seines Sporenleders vom Halsegeschafft hätten. Aber zu Roß, Jakob Stewart, da die Sachenjetzt einmal nicht anders stehen. Ich höre Eure Trompeten zumAufsitzen und Abmarsch blasen. Wir werden bald sehen, wessenGaul die beste Lunge hat."
Mit einem Zug von etwa dreihundert wohlberittenen Reisigenhinter sich schlugen die beiden mächtigen Landherren den Weg nachDumfries ein und von da westwärts nach Teviotdale. Sie machtenMärsche, durch welche, wie Morton vorausgesagt hatte, bald eingroßer Theil ihrer Pferde unbrauchbar wurde. Als sie sich demSchauplatz des erwarteten Kampfes näherten, war ihre Schaar aufZweihundert zusammengeschmolzen, von denen die meisten zuSchanden gerittene Pferde unter dem Leib hatten.
Unterwegs kamen ihnen allerlei schwankende Gerüchte zu überdas Vorrückcn der Engländer und über die Macht, welche der Abtihnen rntgegenzustellen vermöchte. Als sie aber etwa eine Meilevon S. Marien zu Kennaquhair entfernt waren, erschien mit zweioder drei Dienern ein von Murray entbotener, ihm ergebener,Landedelmann „blutig vom Sporen, vor Eil' feuerroth." SeinemBericht zufolge war Herr Hans Foster, nachdem er zu verschie-denen Malen seinen Einfall angesagt und wieder verschoben, endlichdurch die Nachricht, daß Piercie Shafton offen im Stiftsgebietwohne, so ausgebracht worden, daß er beschlossen hatte, die Befehleseiner Gebieterin zu vollstrecken, welche ihn anwiesen, sich auf jedeGefahr hin der Person des Euphuisten zu bemächtigen. Des Abtesunvermeidlicher Thätigkeit war es gelungen, einen Heerhaufen auf