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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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ihre Wirksamkeit nicht bemerkte, und daß wir, die wir ihn ach-ten, nicht bemüht sind, sie ausfindig zu machen.

Der erwählte Abt bewegte sich mit mehr Würde, denn zuvor,als er nun die dringenden nöthigen Weisungen gab. Diejenigen,welche sich ihm näherten, bemerkten ein ungewöhnliches Feuer inseinem Falkenauge und eine ungewohnte Röthe auf seinen bleichenWangen. Kurz und bündig schrieb und dickirte er mehre Briefe anverschiedene Landherren, benachrichtigte sie von dem beabsichtigtenEinfall der Engländer in das Stift und beschwor sie, Hülfe undBeistand zu leisten, als in einer gemeinsamen Sache. Denen, beiwelchen er kein reges Ehrgefühl voraussetzte, hielt er die Lockungdes Gewinnes vor, Allen aber wurden die Beweggründe der Va-terlandsliebe und des alten Hasses gegen die Engländer an's Herzgelegt. Es war eine Zeit gewesen, wo es so ernstlicher Aufforderun-gen nicht bedurfte. Aber die Hülfe Elilabeth's war der rcformirtenPartei in Schottland so wichtig, und so stark war fast allerwärtsdiese Partei, daß man annehmen dürfte, gar Viele würden bei dieserGelegenheit neutral bleiben, wenn sie nicht gar so weit gingen, sichmit den Engländern gegen die Katholischen zu vereinigen.

Als Eustachius die Zahl der Kirchenunterthanen überschlug,die er aufzubieten befugt war, kam ihm der niederschlagendc Ge-danke, daß er genöthigt sei, dieselben unter das Banner deswilden, lüderlichen Julian Avenel zu stellen.

Wäre der junge Brausekopf Halber! Glendinning ausfindigzu machen," dachte er in seiner Beklemmung, dann möchte ichdie Schlacht unter seiner Leitung wagen lassen, trotz seiner Ju-gend; und ich hätte dabei größere Hoffnung auf Gottes Segen.Der Amtmann ist zu schwach, und ich wüßte keinen namhaftenHäuptling, auf den man sich in dieser wichtigen Sache besserverlassen könnte, als diesen Julian Avenel." Er klingelte miteiner Glocke, welche auf dem Tische stand und gebot, daß Christie