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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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aufrichtend,daß mein Glaube bereits geankert ist an dem Fel-sen, auf welchem Petrus seine Kirche gegründet hat."

Eine Verdrehung des Textes!" rief hitzig der Predigergegründet auf ein leeres Wortspiel, eitel Paronomasic!"

Der Streit würde wieder angegangen sein, und vermuthlichdenn bei Polemik läßt sich nicht auf Gutmüthigkeit und Mäßigungrechnen, vermuthlich würde der Streit mir der gefänglichen Abfüh-rung Warden's nach dem Kloster geendigt haben, wenn nicht Ehri-stie von Clinthill bemerkt hätte, daß es spät würde und daß er, densein Weg durch die übclbcrüchtigke Schlucht führe, keine Lust habe,in derselben nach Sonnenuntergang zu reiten. Der Subprior unter-drückte also seine Kampflust, erklärte dem Prediger, daß er auf Dank-barkeit und auf seinen Edelsinn rechne, und sagte ihm Lebewohl.

Sei versichert, alter Freund," versetzte Warden, daß ichmit meinem Willen Nichts zu Deinem Nachrheil thun werde.Aber wenn mein Meister mir Arbeit vor die Hände bringt, dannmuß ich Gott mehr gehorche», denn Menschen."

Diese beiden Männer trefflich in ihrer angebornen Sinnes-art und in ihrem erworbenen Wissen, hatten mehr Aehnlichkeit,als sie dachten. Der Hauptuntcrschied war, daß der Katholik alsWertheidiger einer Religion, welche das Gemüth wenig anregte,mehr mit dem Kops als mit dem Herzen seiner Sache ergeben,folglich politisch, behutsam und schlau war, während der Protestantunter dem mächtigen Antrieb einer später angenommenen Ueber-zcugung, mit größerer Zuversicht auf feine Sache, schwärmerisch,heftig und übereilt war in seinem Wunsche, sie zu fördern. DerPriester wollte nur vertheidigen, der Prediger dürstete nach Erobe-rung; natürlich war also der Antrieb, welcher des Letzteren Handelnbestimmte, kräftiger und nachdrücklicher. Sie konnten nicht voneinander scheiden, ohne sich nochmals die Hände zu drücken, undjeder von ihnen sah beim Lebewohl seinem alten Gefährten in's