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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Grabhügel erblickt hatte. Ihr kennt unsere .Thalleute, Vater.Der Platz hat einen bösen Namen, und dieß Blendwerk erschrecktemeine Begleiter dergestalt, daß sie wie toll die Schlucht hinablicfen.Meine Hoffnungen waren zu sehr vereitelt, mein Geinükh zu sehraufgeregt, als daß ich Tobte oder Lebende hätte fürchten sollen.Ich ging langsam die Schlucht hinunter und blickte oft zurück,sehr vergnügt über die Hasenherzigkcit meiner Gefährten, welche,indem sie in die Hauptschlucht eilten, mich mit meiner wirrenund ärgerlichen Stimmung allein ließen. Sie waren mir be-reits hinter einer Krümmung der Hohle aus dem Gesicht ver-schwunden, als ich zurückblickend neben der Quelle eine Frauen-gestalt stehen sah"-

Wie, lieber Sohn?" unterbrach ihn der Subprior.HüteDich, in Deiner jetzigen Lage Scherz zu treiben."

Ich scherze nicht, Vater," versetzte der Jüngling,ichwerde vielleicht in meinem ganzen Leben nicht mehr scherzensicherlich in der nächsten Zeit nicht. Ich erblickte, sag' ich, dieGestalt einer Frau, in Weiß gekleidet, so so wie der Geist,welcher das Haus Avcnel umschwebt, beschrieben wird. Glaubtmir, Vater, bei Himmel und Erde, ich Hab' es mit diesen meinenAugen gesehen."

Ich glaube Dir, mein Sohn, fahre fort in Deiner wunder-samen Geschichte."

Die Erscheinung," erzählte Edward weiter,sang, und,so sonderbar es Euch scheinen mag, die Worte hängen in meinemGedächtniß, als wenn sie mir von Kindheit auf vorgesungenworden wären. Sie sang folgendermaßen:

Der Du denkst und hoffen magst,

Was Du zu gestehn nicht wagst!

Jubelte nicht wild Dein Herz,

Als untröstlich schien Dein Schmerz?