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Fort mit Dir/ Du Herz voll Arg!
Hier ist weder Grab noch Sarg.
Der Tode lebt auf sich'rem Boden.
Geh' Du zu den lebendig Tobten,
Die unter ihrem Blick voll Ruh'
Ost Wünsche hegen, wie jetzt Du,
Aus deren Herz sich nicht verlorenDie Lüste, so sie abgeschworen.
Die scheinbar zwar dem Himmel leben.
Doch eitler Hoffnung sich ergeben.
Während Andre heiter lachen.
Sei Dein Loos Gebet und Wachen.
Nimm statt Grün ein grau Gewand;
Fort mit Dir, zum Kloster, Fant!"
„Das ist ein toller Sang," sprach der Subprior, „und, ichfürchte, nicht in guter Absicht gesungen. Doch wir haben Macht,die Lücken Satans zu Schanden zu machen. Edward, Du sollstmit mir gehen, wie Du wünschest. Du sollst das Leben versuchen,für welches ich Dich längst geeignet gesunden habe; Du sollst,mein Sohn, dieser zitternden Hand helfen, die heilige Lade aufrechterhalten, zu welcher die Gottlosen sich hcrandrängen, um sie anzu-tasten und zu entweihen. Willst Du zuvor Deine Mutter sehen?"
„Keinen Menschen will ich sehen," rief Edward hastig, „ichwill Nichts wagen, was den Entschluß meines Herzen erschütternkönnte. Bon Sanct Marien aus sollen sie meine Bestimmungerfahren, — sie Alle sollen dieselbe erfahren. Meine Mutter,Maria Avencl, mein geretteter und glücklicher Bruder — sie Allesollen wissen, daß Edward nicht länger der Welt lebt, um einHinderniß ihres Glückes zu sein. Maria soll nicht länger gc-nöthigt fein, ihre Blicke und Ausdrücke gezwungener Weise kalt seinzu lassen, weil ich in der Nähe bin. Sie soll nicht länger"-
„Mein Sohn," unterbrach ihn der Subprior, „nicht durchRückblick auf die Eitelkeiten und Qualen dieser Welt machen wirKloster, ui. 7