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angenehme Stimme zitterte, wie unter der unmittelbaren Ein-wirkung der Gottheit, und sein ganzes Wesen schien nicht dengewöhnlichen Menschen, sondern das Organ der Kirche zu ver-künden, welche ihm ihre hohe Macht übertragen hatte, Sündervon der Bürde der Bosheit zu befreien."
„Hast Du, mein lieber Sohn," fragte er, „treulich die Um-stände berichtet, welche Dich so plötzlich zum Klosterleben bestimmthaben?"
„Die Sünden Hab' ich gebeichtet," antwortete der Iünging,„aber ich babe noch Nichts gesagt von einer sonderbare» Erschei-nung, welche, indem sie mich erschütterte, zur Fassung meinesEntschlusses beigetragen hat."
„Erzähle sie," sprach der Subprior, „es ist Deine Pflicht,mich von Allem zu unterrichten, damit ich in den Stand gesetztwerde, die Versuchung, welche Dich anwandelt, zu beurtheilen."
„Ich erzähle sie ungern," versetzte Edward, „denn obwohlich, Gott sei mein Zeuge, die reine Wahrheit sage, so nimmtmein Ohr doch das, was mein Mund als Wahrheit spricht, alseine Fabel auf."
„Sage nur Alles," sprach Eustach, „und fürchte keinen Ta-del von mir, denn ich habe Grund, als wahr anzunehmen, wasAndere als fabelhaft betrachten möchten."
„Wisset denn, Vater," hob Edward an, „baß ich, schwan-kend zwischen Verzweiflung und Hoffnung — und Gott weiß,welcher Hoffnung! — der Hoffnung einen verstümmelten undhastig in die blutige Erde eingescharrten Leichnam zu finden, in dieSchlucht, genannt Corri-nan-shian, eilte. Wie Ew Ehrwürdenbereits berichtet ist, war weder das Grab, welches meine gottlosenAugen, meinem besseren Selbst zum Trotz, zu schauen begehrten,noch irgend eine Spur, daß die Erde aufgegraben gewesen, andem einsamen Orte zu sehen, wo Martin gestern morgen den