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auf welche sie selber nicht achten könne, da sie so ganz ausein-ander sei, und da das falsche Mensch sie so fest eingeschlossenhätte, als wäre sie im Jeddarter Zollhaus').
Da sich kein anderer Ausweg fand, so beschlossen die Männereinmüthig, die Thore zu erbrechen. Die Werkzeuge, welche sichhierzu im Hause vorfanden, waren zu dem Zweck nicht sedr geeignet.Das innere Thor von Eichenholz nahm sie drei Stunden in An-spruch und sie hatten wenig Hoffnung, in doppelt so viel ZeitMit dem eisernen Garter fertig zu werden.
Während sie mit dieser undankbaren Arbeit beschäftigt waren,war Maria Avenel mit viel geringerer Mühe dahinter gekommen,was der Geist mit seinen geheimnißvollen Reimen gemeint hatte.Als sie die von dem Gespenst bezeichnete Stelle untersuchte,entdeckte sie sehr bald, daß ein Diel losgcmacht war und sichaufheben ließ. Sie that dicß und fand zu ihrem Erstaunen das,ihr wohlbekannte, schwarze Buch, in welchem ihre Mutter sogern gelesen hatte. Sie nahm Besitz davon mit so viel Freude,als ihre jetzige Lage ihr zu empfinden »erstattete.
Größtentheils unbekannt mit dem Inhalt, war Maria Avenelvon frühster Kindheit auf gewöhnt, dasselbe mit tiefer Ehrfurchtzu betrachten. Wahrscheinlich hatte die verstorbene Wittwc Walter'svon Avenel nur deshalb gezögert, ihre Tochter in die Geheim-nisse des göttlichen Wortes einzuweihen, weil sie die Zeit abwarlenwollte, wo tieselbe im Stande sein würde, sowohl die» Lehrendesselben zu fassen, als auch die Gefahr zu begreifen, welche mitdem Forschen in demselben damals verbunden war. Ihr Todkam dazwischen, ehe noch die Verhältnisse sich günstiger für dieRefornurtcn gestaltet, und che ihre Tochter so weit herange-wachsen war, um für solchen Unterricht empfänglich zu sein.
') Das Hauptgefängniß von Edinburgh.