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trug eine graue Tuchjacke mit Schlitzen und Puffen, schwarzeTuchhosen, hirschlederne Schuhe mit hübschen silbernen Sporen.Ein Mantel von dunkler Maulbeersarbe umhüllte seinen Ober-leib und verbarg mit seiner Kapuze theilweiie das Gesicht, welchesaußerdem die schwarze Sammetmütze mit ihrem kleinen Feder-dusch beschattete.
Herr Picrcie Shafton, von Natur gesellig, zugleich sich nacheinem Fübrcr sehnend, außerdem auch an dem hübschen JünglingGefallen findend, unterließ nicht, ihn zu fragen, woher er kämeund wohin er ginge. Der Jüngling sah einen andern Weg, in-dem er antwortete, er ginge nach Edinburgh, Dienst im Hauseeines großen Herrn zu suchen.
„Ich furchte, Ihr seid Eurem letzten Herrn entlaufen," sprachHerr Piercie, „weil Ihr Euch nicht getraut, mir in's Gesicht zusehen, während Ihr antwortet."
„Wirklich, ich habe das versäumt," antwortete der Jungeverschämt, kehrte, gleichsam ungern dem Ritter das Gesicht zu,und wandte es sogleich wieder ab. Es war nur ein Blick, aberdie Erkennung war vollständig. Das große schwarze Auge, dierunde Wange, von welcher die Verlegenheit nicht gänzlich einenAusdruck von Lustigkeit zu verbannen vermochte, und die ganzeGestalt konnte Niemanden anders angehören, als dem verkleidetenMüllermädchen. Das Wiedercrkennen war freudig, und HerrnPiercie war es so angenehm, seine Gefährtin wiedererlangt zu haben,daß er sich unmöglich der versckicdenen guten Gründe erinnernkonnte, mit welchen er sich über ihre Abwesenheit getröstet hakte.
Auf seine Fragen in Betreff ihrer Kleidung erwiderte sic, siehabe dieselbe in dem Kirchdorf von einer Freundin bekommen,deren Sohn mit dem Landherren zu Felde gezogen sei. Es sei dasFcierkleid dieses Sohnes, und sie habe es geborgt unter dem Vor-wand, an einer ländlichen Mummerei Lheil zu nehmen. Sie habe