dafür ihre eigne Kleidung zurückgelassen, welche eher zehen Kronenwerth sei, als diese hier vier.
„Und der Klepper, meine erfindungsreiche Molinara," fragteHerr Piercie, woher kommt der Klepper?"
„Ich habe ihn von unserem Wirkh im Weihcnnest geborgt,"antwortete sie und fügte mit halbunterdrücktem Lachen hinzu:„Er har hingeschickt, um dagegen unseren Bläß holen zu lassen,welchen ich im Park des Bogts zu Crippelcroß eingestellt habe.Er kann von Glück sagen, wenn er ihn da findet."
„Aber dann verliert ja der arme Mann sein Pferd, höchstschlaue Gretelinde," sprach Herr Piercie Shafton. Sein engli-sches Gcmüth empörte sich einigermaßen über eine Art, zu Etwaszu kommen, welche mehr zu den Begriffen der Tochter einesMüllers, und zwar eines Müllers an der Gränze, paßte als zudenen eines Engländers von Stand.
„Und wenn er sein Pferd verliert," versetzte Gretel lachend,so ist er sicherlich der einzige Mann auf der Mark, dem solch einUnfall begegnet. Aber er verliert Nichts, denn ich stehe gut da-für, er macht sich bezahlt an dem Geld, welches er seit langerZeit meinem Bater schuldig ist."
,,Aber dann ist Euer Bater der Verlierende," warf abermalsdie hartnäckige Ehrlichkeit des Ritters ein.
Wozu jetzt von meinem Bater sprechen?" versetzte ärgerlichdie Jungfer, ging aber augenblicklich in einen Ton tiefen Gefühlsüber und fügte hinzu: „Mein Bater hat an diesem Tag dasjenigeverloren, neben welchem er die Einbuße seiner ganzen übrigenHabe gering achten wird.
Betroffen durch den Ton reuevollen Schmerzes; in welchemseine Begleiterin diese wenigen Worte oussprach, fühlte sich der