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4 (1851) Das Kloster
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Selten werden unsere Wünsche vollständig erfüllt In demAugenblick, wo wir sie aussprechen, vielleicht weil der Himmeluns weislich vorenthält, was, wenn es gewährt würde, oft mitUndank ausgenommen werden würde. So war es wenigstens indiesem Fall. Denn als der Gasthalter sagte, Grekel sei heimge-kehrt, fühlte sich der Ritter versucht, mit einem Ausruf desStaunens und des Aergers zu antworten und die hastige Fragezu thun, wohin und wann sie abgegangen sei. Den Ausruf un-terdrückte seine Kiugleit, aber die Frage zu stellen konnte er nichtumhin.

Wo ist sie hingegangen?" sprach der Wirth, ihn mit großenAugen anblickend und seine Frage wiederholendSie ist heim-gegangen zu ihrem Vater, soll ich denken, und sie ist gegangen,gerade nachdem sie Weisung gegeben hatte wegen des Pferdes Ew«Gestrengen und nachdem sic nachgesehen hatte, ob es ordentlichgefüttert wäre, sie hätte mir wohl in dem Stück trauenkönnen, aber Müller und Müllerskinder meinen, alle Welt wäreso diebisch wie sie. Jetzt mag sie eine starke Stunde Wegs weit sein.

Also ist sie fort?" murmelte Herr Piercie, indem er zweioder drei schnelle Schritte durch das Zimmer machte. «Sieist fort? Gut, laßt sie gehen. Sie hätte nur Schimpf undSchaden davon haben können, wenn sie bei mir geblieben wäre,und auf mich hätte ihre Gesellschaft kein sonderlich gutes Lichtgeworfen. Wie ich nur denken konnte, daß es so schwer feinmöchte, ihrer los zu werden! Ich wette, jeßt eben lacht sie miteinem Bauernlümmel, der ihr begegnet ist, und meine kostbareKette wird einen artigen Brautschatz geben. Und warum solltesic nicht? Hat sie dieselbe nicht verdient, auch wenn sic noch zehnMal werthvoller wäre? Piercie Shafton! Piercie Shafton!Mißgönnst du deiner Befreierin den Lohn, den sie so schwer er-worben hat? Die selbstsüchtige Luft dieses nordischen Landes hat