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zu seinem Dienst so geschäftige Wohlwollen sein mußte, so unbe-schreiblich peinlich war es für ihn, Gretelinden sich mit diesen nie-deren Verrichtungen befassen zu sehen, wie eine Person, welcher die-selben nur zu geläufig waren. Doch diesem unangenehmen Gefühlwirkte entgegen, und hielt vielleicht die Wage, die außerordentlicheAnmuth, mit welcher ihre schönen Hände alle diese Geschäfte ver-richteten und dem elenden Winkel eines erbärmlichen Wirthshausesjener Zeit das Ansehen eines Gemaches gaben, in welchem eine ver-liebte Fee oder wenigstens eine Schäferin von Arkadien mit erfolg-loser Sorgfalt ihre Anschläge auf das Herz eines Ritters in'sWerk zu setzen suchte, der vom Geschick zu höheren Dingen undzu einer glänzenderen Verbindung bestimmt war.
Die Leichtigkeit und Anmuth, mit welcher Gretel den kleinenrunden Tisch mit einem schneeweißen Tuche deckte und auf den-selben einen in der Eile gebratenen Kapaun stellte sammt einemKrug Bordeaux, waren an sich nur plebejische gute Eigenschaften.Nichtsdestoweniger gewährte jeder Blick auf sie eine gar lieblicheAnsicht. Sie war so wohlgebaut, so beweglich und dabei so anmuthigmit ihren schneeweißen Händen und Armen, mit ihrem Gcsichtchen,wo ein Lächeln mit dem Erröthen kämpfte, mit ihren Augen, welchestets auf Shafton gerichtet waren, wenn er anderswohin sah, undwelche sich sogleich senkten, wenn sein Blick dem ihrigen begegnete —daß sie selbst für einen stolzen Hofman unwiderstehlich sein mußte.Die Zartheit ihres ganzen Benehmens, neben der raschen Entschlos-senheit, welche sie vor kurzem bewiesen hakten, veredelte die Dienste,welche sie leistete, so daß man hätte sagen mögen, irgend eine -
-Huldgöttin, zart und fein.
Zog Kleider an und kam herabUnd trat als Wärt'rin ein.
Aber auf der andern Seite kam der verwünschte Gedanke,daß nicht Liebe sie diese Dienste gelehrt hatte, lediglich für den