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4 (1851) Das Kloster
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zu bestimmen, nachdem der Ritter ihr mttgetheilt hatte, daß ernach Edinburgh zu gehen wünsche, wo er Schutz und Freunde zufinden hoffte. Sobald sie dieß wußte, brachte sie ihre Ortskennt-niß in Anwendung, um so bald als möglich aus dem Gebiete desStiftes heraus in das eines weltlichen Landherrn zu kommen,der für einen Anhänger der reformirten Lehre galt, und auf dessenGrund und Boden ihrer Ansicht nach die Verfolger nicht wagenwürden, Gewalt gegen sie zu brauchen. Sie fürchtete überhauptnicht sehr eine Verfolgung, denn sie rechnete darauf, daß die Be-wohner des Thurmes von Glendearg Mühe finden würden, dieHindernisse zu überwinden, welche die von ihr vor der Abreisesorgfältig verwahrten, Schlösser und Riegel ihnen in den Weglegen würden.

Sie setzten demnach ihren Weg ziemlich unbesorgt fort, undHerr Piercie Shafton fand Muße, die Zeit mit hochtrabendenReden und langen Gejchichtchen vom Hofe von Feliciana zu zer-streuen. Gretel horchte mit großer Aufmerksamkeit zu, obwohl sienicht das dritte Wort von dem verstand, was ihr Reisegefährte vor-trug. Sie bewunderte auf guten Glauben, so wie auch mancherverständige Mann sich die Unterhaltung einer schönen aber ein-fältigen Frau gefallen läßt. Herr Piercie war in seinem Element,und der Theilnahme und unbeschränkter Billigung seiner Zuhörerinsicher, gab er Euphuismus von ungewöhnlicher Dunkelheit undungewöhnlicher Gedehntheit zum Besten. So verging der Morgen.Der Mittag brachte sie in die Nähe der Krümmungen einesFlußes, an dessen Ufer sich ein altes frciherrliches Schloß erhob,umgeben von großen Bäumen. In geringer Entfernung vondem Burgthor zeigten sich die zerstreuten Hütten eines Dorfesmit einer Kirche in der Mitte.

sind zwei Wirthshäuser in diesem Kirchdorf," sprachGretel; aber das schlechteste ist für unseren Zweck das beste, denn