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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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gestalt, welche vor ihm stand. Ihr schöner Gliedcrbau, ihr flie-gendes Haar und ihre Gesichtszüge zeigten sich undeutlich, nahmsich aber so weit recht gut aus bei dem theilweiscn und schwa-chen Licht, welches sie in der Hand trug. Der romantische Sinndes Ritters würde bald ein den Umständen angemessenes Kom-pliment gedrechselt haben; aber Grckcl lieb ihm nicht Zeit dazu.

Ich komme," flüsterte sie,Euer Leben zu retten, welchesin großer Gefahr schwebt. Wenn Ihr mir antwortet, dann sprechtso leise, wie möglich, denn vor Eurer Thür steht Schildwache."

Artigste der Müllerstöchter," antwortete Herr Piercie inseiner sitzenden Stellung,fürchte Nichts für mein Leben. Glaubemir, so wie ich in Wahrheit nicht den rothen Pfuhl, (oder wiees diese VilinAgio nennen, das Blut) ihres ungeschlachten Verwand-ten vergossen habe, so schwebe ich schlechterdings auch in keiner Be-sorgniß um den Ausgang dieser Swangsmaßrcgeln, angesehen der-selbe sich unmöglich zu meinem Nachtheil gestalten kann. Isschts-destvweniger, o höchst molendinare Schönheit! statte ich Dir denDank ab, auf welchen Dein Zartsinn gerechten Anspruch hat."

Nein, Herr Ritter," versetzte das Mädchen mit eben soleisem als zitterndem Flüstern,ich verdiene keinen Dank, da-fern Ihr nicht meinen Rath befolgen wollr. Edward Glendinninghat nach Daniel vom Eulennest und dem jungen Adam vom Eichcn-busch geschickt, und diese sind gekommen mir drei weiteren Män-nern, mit Rogen, Jacke und Spieß, und ich habe sie zu einanderund zu Edward sage» hören, als sic im Hofe abstiegen, sie woll-ten Vergeltung haben für den Tod ihres Verwandten, trotz allenKaputzen. Und die Unterthanen sind jetzt so störrig, daß der Abtselber nicht wagen darf, streng gegen sie zu sein, aus Furcht, sieMöchten Ketzer werden und den Zins verweigern."

Wahrhaftig," sprach Herr Piercie,cs möchte eine starkeVersuchung sein, und am Ende möchten die Mönche sich damit