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4 (1851) Das Kloster
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werden sollte. Allein nur auf kurze Zeit war das Schluchzen derMutter leiser und ihr Schmerz gemäßigter. Bald machte sie sichBorwürfe, daß sie einen Augenblick an weltlichen Tand denkenkonnte, während der arme Halbert in seinem blutigen Hemde inder Erde lag. Eben so wenig Erfolg hatte des Subpriors Ver-sprechen,daß Halbert's Leiche in geweihte Erde gebracht, unddaß für seine Seele durch die Gebete der Kirche gesorgt werdensolle." Der Schmerz verlangte seinen freien Lauf und die Stimmedes Trösters verhallte nutzlos.

Anmerkung znm ersten Kapitel.

Herrn Piercie Shafton's ausnehmende Liebhaberei an Klei-dunzstücken war allen Modenarren dieser Zeit gemein. Ihre Vor -eitern hatten durch ein zahlreiches Gefolge zu glänzen gesucht zals aber in Frankreich sowohl wie in England der Einfluß des Adelsdurch die wachsende Macht der Krone beschränkt wurde, suchte dieausschweifende Eitelkeit ihre Befriedigung im Putz. Biele Anspie-lungen auf diese Veränderung der Sitte finden sich bei Shakspeareund anderen Dramatikern der Zeit, wo der Leser erwähnt findet:

Manch SchuldverschreibenFür Putz, am Tag des Maskenzugs zu tragen."

Jonson berichtet, für das erste Auftreten eines Weltmanneswäre es gut, Ihr verwandeltet vier - oder fünfhundert MorgenEures besten Landes in zwei- oder drei Kasten voll Kleider."Jeder Mann aus seiner Laune.

Im Gedenkbuch der Familie Somerville findet sich ein merk-würdiges Beispiel dieser Art von Verschwendung. Als im Jahr1837 Jakob V. seine Braut, welche nur kurze Zeit lebte, ausFrankreich herüberbrachte, war der Herr von Somerville so ver-schwenderisch in Kleiderpracht, daß er für die, bei dieser Gclegen-

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