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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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nicht zu helfen. Edward ich verlasse mich auf Euer Wort,daß Ihr keine» übereilten Schritt thut."

Gewiß nicht/' antwortete Edward,das versprich' ichEuch, der Ihr mehr für mich seid, als Bater. Aber das Blutmeines Bruders, die Thränen meiner Muter und undund von Maria Avenel sollen nicht vergebens vergossen sein.Ich will Euch nicht täuschen; wenn dieser Piercic Shaflon meinenBruder geködtet hat, so stirbt er, und wenn er alles Blut desGesammlhauses Picrcie in seinen Adern halte."

Der feierliche und entschiedene Ton, mit welchem Edwarddiese Worte sprach, ließ keinen Zweifel an seinem festen Entschluß.Der Subprior seufzle kies, und drang nicht weiter in seinen Zög-ling, sich zu beruhigen. Er ließ Licht in das untere Zimmer brin-gen und ging in demselben eine Zeitlang schweigend auf und ab.

Tausend Gedanken und selbst verschiedene Grundsätze kämpf-ten in seinem Inneren. Er hegte starke Zweifel gegen des RittersBericht von dem Zweikampf und von dem, was darauf gefolgtwar. Auf der anderen Seite stand die Erinnerung an die außer-ordentlichen und wunderbaren Umstände, welche ihm und demKüster in eben dieser Gegend zugestoßen waren, und »erstatteteihm nicht, die Erzählung von der wunderbaren Wunde undWiederherstellung Shafron's entschieden zu verwerfen, und fürunmöglich zu erklären, was höchst unwahrscheinlich war. Nichtminder war er in Verlegenheit, wie er die brüderlichen GefühleEdward's im Zaum halten sollte. Diesem Jüngling gegenüberkam er sich wie der Wärter eines jungen Löwen vor, der dasGeschöpf von Kleinem auf unter seinen Willen gebeugt hatte,plötzlich aber findet, daß das herangewachsene Thier gereizt seineKrallen und Zähne weiset, seine Mähne sträubt, seine wilde Na-tur wieder annimmt und seinem Wärter und aller Welt Trotzbietet.