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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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gebracht hat. Auf der Wcstgränze sind die Johnstone's im Kriegmit den Marwell's, die Jardinc's mit den Bcll's und ziehen hintersich nach zum blutigen Bürgerkrieg, zur Verwüstung und Schwä-chung des schon ohnedem zwiespältigen Landes, den Kern unseresVolkes, dessen Brust ein Bollwerk wider England bilden sollte.Laßt nicht, mein lieber Sohn Edward, dieß blutige VorurtheilEuer Gemüth bcherschen. Ich kann Euch nicht zumuthen, dasvermeintliche Verbrechen so anzusehen, als ob das vergossene BlutEuch minder theuer gewesen wäre; ich weiß, dieß ist leider unmög-lich. Aber ich verlange von Euch, daß in demselben Maße, wieEuer Gefühl für den vermeintlichen Todtcn spricht (denn bis jetztliegt noch Nichts weiter als Vermuthung vor), daß in demselbenMaße Eure Vernunft den Beweis erwägt, welcher erforderlich ist,um den Verdächtigten schuldig z» finden. Er hat mit mir gespro-chen, und ich gestehe, seine Erzählung ist so sonderbar, daß ichsie unbedenklich als unglaubwürdig verworfen haben würde, wennnicht ein Fall, welcher mir selber in dieser Schlucht begegnet istdoch davon ein andermal. Für jetzt genüge es, zu sagen, daß ichnach dem, was ich selber erlebt habe, die Geschichte von HerrnPiercie Shafton trotz ihrer Sonderbarkeit nicht für unmöglich halte."

Vater," sprach Edward, als er sah, daß sein Lehrer innehielt und sich nicht auslassen wollte über die Gründe, welche ihn be-stimmten, der, von ihm selber als unwahrscheinlich bezeichneten,Erzählung Shafton's Glauben beizumcssen,Vater seid Ihrmir in jeder Beziehung gewesen. Ihr wisset, daß meine Handlieber nach dem Buch als nach dem Schwert griff und daß mir gänz-lich abging der rasche und kühne Sinn"-Seine Stimme ver-

sagte ihm und er hielt einen Augenblick inne, fuhr aber dann ent-schlossen und geläufig fort:Ich wollte sagen, daß ich Halbertennicht gleichkam in Raschheit des-Sinnes und der Hand. Aber Hal-ber! ist hin und ich stehe an seiner und an meines Vaters Statt da