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Aber Ihr könnt doch wohl angeben, unter welchen Umstän-den Ihr Euch von ihm getrennt habt?" fragte der Mönch.
„Was für Umstände, in's Teufels Namen, wollt Ihr dennvon mir angegeben haben? Denn obwohl ich protestire gegendiesen Zwang als unwürdig und ungastlich, so will ich doch gerndiesem Streit ein Ende machen, vorausgesetzt, daß es durchWorte geschehen kann."
„Wenn Worte ihm kein Ende machen," fiel Edward ein,„dann sollen es Hiebe thun, und das recht bald."
„Ruhig, ungeduldiger Junge!" sprach der Subprior. „Laßtmich wissen, Herr Piercie Shafton, warum der Boden blutigist am Rand der Quelle in der Corri-nan-shian, wo Ihr, wieIhr selber sagt, von Halbert weggegangen seid."
Entschlossen, seine Niederlage nicht zu gestehen, wenn er esumgehen könnte, antwortete der Ritter in hochfahrendem Ton,„es sei, seines Wisseus, nicht ungewöhnlich, den Rasen blutigzu finden, wo Jäger ein Wild erlegt hätten."
„Habt Ihr Euer Wild nicht auch begraben, nachdem Ihres erlegt?" fragte der Mönch. „Wir müssen von Euch erfahren,wer in jenem Grabe liegt neben derselben Quelle, deren Randso stark von Blut geröthet ist. Ihr seht, Ausflüchte helfen EuchNichts, darum seid offen gegen mich und berichtet mir das Schick-sal des unglücklichen Jünglings, dessen Leichnam ohne Zweifelunter jenem blutigen Rasen liegt."
„Wenn das der Fall ist, so müssen sie ihn lebendig begrabenhaben," versetzte Herr Piercie. „Ich schwöre Euch, EhrwürdigerWater, daß dieser junge Bauerngesell gesund und wohlbehalten vonmir weggegangen ist. Laßt das Grab untersuchen, und wenn seinLeichnam sich vorfindct, dann verfahrt mit mir, wie Ihr wollt."
„Es ist nicht meines Amtes, Herr Ritter," entgegnete Eu-stach, „über Euer Schicksal zu entscheiden. Das steht dem Herrn