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4 (1851) Das Kloster
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höchlich wunderten. Gestern Abend habt Ihr' ihm eine Jagdauf heute vorgcschlagcn, und Ihr beide seid heute mit Tagesan-bruch ausgegangen. Ihr seid von ihm geschieden, sagt Ihr, beider Quelle, in der Nähe des Felsen, etwa eine Stunde oder zweennach Sonnenaufgang, und es scheint, daß, ehe Ihr von einanderschiedet, Ihr im Streit mit einander gewesen seid."

Das Hab' ich nicht gesagt," versetzte der Ritter.Das istdenn doch ein gar zu arges Wesen um einen leibeigenen Bauer,der ohne Zweifel der nächsten Freibeuterbande zugelaufen ist,wenn er überhaupt weg ist! Ihr fordert mich, einen Ritter ausdem Hause der Piercie, zur Rechenschaft für einen so unbedeu-tenden Flüchtling, und ich antworte: sagt mir den Preis seinesKopfes und ich zahle ihn an Euren Stiftsschatzmeister."

Ihr gebt also zu, daß ihr meimcn Bruder erschlagen habt?"sprach Edward;ich will Euch zeigen, welchen Preis bei unsSchotten das Leben unserer Freunde hat!"

Ruhig Edward, ruhig, ich bitte Dich darum, ich beseht' esDir," sprach der Subprior.Und Ihr, Herr Ritter, denktnicht so gering von uns, daß Ihr glaubt, Ihr könntet schot-tisches Blut vergießen und es achten wie Wein, den Ihr beieinem Saufgelage verschüttet. Dieser Jüngling war kein Leibeig-ner. Ihr wißt wohl, daß Ihr in Eurem eignen Land nichthättet wagen dürfen, Euer Schwert gegen den geringsten engli-schen Untcrthan zu erheben, ohne daß Euch die Gesetze dafürzur Rechenschaft gezogen hätten. Hoffet nicht, daß es hier an-ders ist, sonst täuscht Ihr Euch."

Ihr treibt mich über die Gränzen meiner Geduld," sprachder Euphuist, gleichwie der überjagte Ochs zur Wuth getriebenwird! Was kann ich Euch von dem Burschen sagen, da ich ihnseit der zweiten Stunde nach Sonnenaufgang nicht gesehen habe?"