Wenig Gutes kommt von Piercie's Jagd, seid der Chcvy-Hatz')bis jetzt."
„Ruhig Weib," sprach der Subprior, „und schimpfe nichtden englischen Ritter; wir haben bis jetzt noch weiter Nichts,als Verdacht."
„Wir wollen sein Herzblut haben!" schrie Dame Glendin-ning und machte, unterstützt von Libb, auf den unglücklichenEuphuisten einen plötzlichen Angriff, welcher ernste Folgen hättehaben können, wenn nicht der Mönch unterstützt von GretelHapper sich in's Mittel geschlagen hätte, um ihn vor ihrer Wuth zuschützen. Edward hatte das Gemach in demselben Augenblick "verlas-sen, wo der Lärm ausgebrochen war, und kehrte jetzt zurück mit demSchwert in der Hand und mit Martin und Kasper hinter sich, vondenen der Eine einen Jagdspieß, der Andere eine Armbrust trug.
„Besetzt die Thür!" rief 'er seinen beiden Begleitern zu;^schieß oder stecht ihn ohne Gnade über den Haufen, wenn erversucht durchzubrechen. Wenn er an*s Entlaufen denkt, beiGott, dann soll er sterben!"
„Oho, Edward," sprach der Subprior; „was ist das? Wiekönnt Ihr'Euch so weit'vergessen, auf Gewaltthätigkeit zu sin-nen gegen einen Gast, in mein'cr Gegenwart, lier ich EüernOberherrn vörstelle?"
Edward trat mit dem gezogenen Schwert vor und sprach:„Verzeiht mir, ehrwürdiger Väter; aber in dieser Sache sprichtdie Stimme der Natur lauter, als die Eurige. Ich kehre dieSchärfe meines Schwertes wider diesen stolzen Mann und verlangevon ihm das Blut meines Bruders,—das Blut von meines VatersSohn — das Blut des Erben unseres Namens! Wenn er sich der
*> Bezeichnung für die Schlacht bei Otterburne, 1388, wo die Eng-länder unter Percy die Schotten auf's Haupt schlugen.