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4 (1851) Das Kloster
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Maria schlug die Äugen auf. Kaum aber war ihr Blickauf den dienstfertigen Hofmann gefallen, so stieß sie einen schwachenSchrei aus und rief:Nehmt den Mörder fest!"

Die Anwesenden standen versteinert da, und Niemand mehr,als der Euphuist, welcher sich plötzlich und so sonderbar ange-schuldigt fand durch die Leidende, welcher er zu Hülfe zu kommensich bemühte, und welche alle diese Bemühungen mit dem ent-schiedensten Abscheu zurückstieß.

Schafft ihn weg!" rief sie;schafft den Mörder weg!"

Nun, bei meiner Ritterschaft!" entgegncte Herr Piercie,Eure holden Leibes- oder Scelenkräfte, o allerschönste Ver-ständigkeit, sind umwölkt durch eine sonderbare Bedrückung! Dennentweder erkennen Eure Augen nicht, daß Herr Piercie Shastoncs ist, Eure crgebendste Freundlichkeit, welche hier vor Euchsteht; oder aber Eure Augen sehen recht, und Eure Seele hathöchst irrthümlich geschloffen, daß er eines Vergehens oder einerGewaltthat sich schuldig gemacht hat, der seine Hand fremd ge-blieben ist. Kein Mord, o stolze Verständigkeit, ist an diesemLage begangen worden, denjenigen ausgenommen, welchen EureZornesblicke jetzo verüben an Eurem ergebensten Gefangenen."

Er ward unterbrochen durch den Subprior, welcher mittler-weile beiseite mit Martin gesprochen und von diesem erfahren,welche plötzliche Mittheilung Marien Avenel in diesen Zustandversetzt hatte.Herr Ritter," sprach er in feierlichem Ton,jedoch etwas zögernd,es sind uns Umstände von so außer-ordentlicher Art mitgetheilt worden, daß ich, so ungern ich mirauch eine Machtübung über den Gast unserer ehrwürdigen Brüder-schaft erlaube, mich doch genökhigt sehe, von Euch eine Erklärungüber dieselben zu verlangen. Ihr habt diesen Morgen in derFrühe den Thurm verlassen in Begleitung eines jungen Mannes,Halbert Glendinning, des ältesten Sohnes dieser guten Dame,