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noch den neunzehnten Lheil von einem Grot will ich einemheuchlerischen Beltelbrudcr von Deiner Livree geben."
„Ihr würdet vielleicht weniger übel auf meine Livree zusprechen sein/' sprach Warden, „wenn Ihr wüßtet, was darunterist. Ich bin kein Betlelmönch und mag recht gern Euer Zcugniß hörenWider diese häßlichen Betrüger der Kirche Gottes und Anmaßer seinesRechtes über die christliche Heerde, wäre es nur in Liebe abgelegt."
„Und wer oder was bist Du denn," fragte Avenel, „daßDu in dieß Gränzland kommst, wenn Du weder Mönch, nochSöldner, noch verdorbener Geschäftsmann bist?"
„Ich bin ein demüthigcr Diener des heiligen Wortes," ver-setzte Warden. „Dieser Brief von einer hochansehnlichen Personwird Euch sagen, warum ich hier bin?"
Er übergab den Brief dem Freiherr», welcher einigermaßenbetroffen das Siegel betrachtete und dann den Brief selber an-sah, der sein Staunen noch zu vermehren schien. Julian heftetesein Rüge aus den Fremden und sprach in drohendem Ton: „Ichdenke Du wirst Dich nicht unterstehen, mich zu verrathen oderzu betrügen."
„Ich bin nicht der Mann dazu, das Eine oder bas Anderezu versuchen," war die kurze Antwort.
Julian ging mit dem Brief an's Fenster und las oder ver-suchte ihn zu lesen und zwar zu wiederholten Malen. Oft saher von dem Papier auf nach dem Ucberbringer, als wollle erden Sinn der Botschaft im Gesicht des Boten lesen. Endlichrief er: „Katharine, reg' Dich und hole mir augenblicklich denBrief, welchen ich Dir aufgegcben habe, in Deinem Kästchen be-reit zu legen, da ich selber keinen verschlossenen Behälter habe,"
Katharme ging mit der Bereitwilligkeit eines Wesens, dasgern einen Auftrag vollzieht, und als sie dahinschritt, ward ihrZustand, welcher einen weiteren Rock und einen längeren Gürtel