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Tasche Etwas habe, was Deinem Freunde wohl thun kann. Aber,ich bitte, gehe langsamer, denn ich bin von der Reise gänzlicherschöpft."
Mit der Ungeduld eines feurigen Rosses, welches der Reiternöthigt, mit einem trägen Karrenzaul auf der Landstraße Schrittzu halten, begleitete Halbert den Wanderer, verzehrt von Angst,welche er seinem Gefährten zu verhehlen suchte, um dessen augen-scheinliches Mißtrauen nicht noch zu vermehren. Als sie die Stelleerreichten, wo der Weg aus der Haupischlucht in die Corri ein-bog, machte der Reisende bedenklich Halt, als ob er nicht geneigtwäre, den breiteren Weg zu verlassen.
„Junger Mensch," sagte er, „wenn Du Unheil gegen diesegrauen Haare im Schilde führst, wirst Du wenig durch DeineGrausamkeit gewinnen — ich habe keine irdischen Schätze, welcheRäuber und Mörder anlockcn könnten."
„Und ich," versetzte der Jüngling, „bin weder das Eine nochdas Andere — und doch — Gott im Himmel! — könnte ich einMörder fein, wenn Eure Hülfe nicht zeitig genug für den ver-wundeten Unglücklichen erscheint."
„Also so ist es?" sprach der Wanderer. „Stören menschlicheLeidenschaften die Ruhe der Natur selbst in ihrer tiefsten Ein-samkeit? — Doch was wundere ich mich, daß, wo Finsternißwohnt, die Werke der Finsterniß wuchern? — An feinen Früchtenerkennt man den Baum.— Gehe voran, unglücklicher Jüngling;sch folge Dir!"
Und gutwilliger, als bisher, strengte sich der Wanderer an,seine eigne Müdigkeit vergessend, mit seinem ungeduldigen FührerSchritt zu halten.
Wie groß war Halbert's Erstaunen, als er bei seiner Ankunft-auf dem vcrhängnißvollen Platze nirgends Etwas von Herrn PiercieShafton erblickte? Die Spuren des Kampfes waren freilich nochKloster ii- 10