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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Rusch, mit einem die Arme bedeckenden Kragen. Auf dem Rückentrug er eine Lasche und eine Flasche, in der Hand einen derbenStock. Sein Schritt war schwach, wie der eines erschöpftenWanderers.

Grüß' Euch Gott!" redete der Jüngling ihn an.Gottund Unsere Liebe Frau haben Euch zu meinem Beistand herge-führt."

Und worin kann ein so schwaches Geschöpf, wie ich, Euchdienen?" fragte der Greis, nicht wenig betroffen, sich so ange-redet zu finden von einem hübschen Jüngling mit gestörten Zügen,glühendem Gesicht, blutbefleckten Händen und Kleidern.

Ein Mann blutet sich zu Tode hier in dem Thal, ganzin der Nähe. Kommt mit mir kommt mit mir! Ihr seidbejahrt Ihr hobt Erfahrung Ihr seid wenigstens beiSinnen ich habe fast den Verstand verloren."

Ein Mann? zu Tode blutend? hier an diesem ein-samen Ort?" fragte der Fremde.

Haltet Euch nicht auf mit Fragen, Vater," sprach derJüngling,sondern eilt, ihn zu retten. Folgt mirFolgt mir,ohne einen Augenblick zu verlieren."

Nein, mein Sohn," versetzte der Greis,wir folgen nichtso leichthin Führern, welche uns inmitten einer gräulichen Wild-niß aufstoßrn. Ehe ich Dir folge, mußt Du mir Deinen Namen,Deine Absicht und die Veranlassung sagen."

Dazu ist keine Zeit," rief Halbcrt;ein Menschenlebensteht auf dem Spiel, Du mußt mitkommen, zu Helsen, oder ichschleife Dich hin!"

Rein, das ist nicht nöthig," sprach der Reisende;wennes wirklich so ist, wie Du sagst, dann will ich Dir folgen, zumalda ich nicht ganz unerfahren in der Heilkunde bin, und in meiner