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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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nach Rache? Erscheine und sprich zu mir, oder ich will DeineQuelle verschütten, Deinen Eichenbusch ausreißen und Deine Stätteso öde machen, wie Dein heilloser Rath mein Herz verödet hat!"Dieser rasende Ausruf ward unterbrochen durch ein Halloh vomEingang der Höhle her.Nun, gelobt sei Unsere Liebe Frau,"sprach er und befestigte eilends seinen Schuh am Fuße;ich höredie Stimme eines Menschen, welcher mir vielleicht in dieserschrecklichen Nolh rathcn und helfen kann."

Nachdem er seinen Schuh angezogen, eilte er fort und riefvon Zeit zu Zeit Halloh als Antwort auf den Ruf, welchen ergehört hatte. Ec rannte die unebene Höhle hinab mit der Schnellig-keit eines gehetzten Hirsches, als ob vor ihm das Paradies wäre,hinter ihm die Hölle mit ihren Furien, und als ob seine ewigeSeligkeit oder Verdammniß von seiner Eile abhingcn. In un-glaublich kurzer Zeit, wie cs nur einem Bergschotten möglich warund einem Menschen, dessen Nerven durch den leidenschaftlichstenEifer gespannt waren, erreichte er den Eingang der Höhle, durchwelchen das Bächlein der Corri-nan-schian in den Bach des Tyalesvon Glendearg ausmündet.

Hier machte er Halt, blickte umher, aufwärts und abwärtsin der Schlucht, bemerkte aber keine menschliche Gestalt. SeinHerz verzagte. Aber die Krümmungen der Schlucht hinderten dieFernsicht, und der Mensch, dessen Stimme er gehört hatte, konntedemnach in der Nähe sein, ohne daß er ihn sah. Die Zweigeeines Eichbaumes, welcher aus einem Felsen hervorgewachsen war,boten seiner Entschlossenheit, Besonnenheit und Gewandhcit dasMittel einen Hochpunkt zu erklimmen, obwohl der Weg dahin vonder Art war, daß die Meisten davor zurückgebcbt haben würden.Aber mit einem Sprung erfaßte er den niedrigsten Zweig, schwangsich hinauf in den Baum und eine Minute später war er auf derSpitze des Felsens, von welcher aus er die Gestalt eines, die Schlucht