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4 (1851) Das Kloster
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und Turniere, gezieret mit Seide und köstlichen Geweben, funkelndvon Demanten und Juwelen, starrend von schweren Sammet,von Atlas und von Damast!"

Das Zeichen, Herr Ritter, das Zeichen!" rief Halbcrt, demHerrn Picrcie's endlose Rednerei unerträglich ward. Die Er-innerung an den Anlaß ihres Streites schien ihm der beste Weg,den Ritter zu nöthigen, zur Sache zu kommen. Und er hatterichtig geurtheilt. Denn kaum hakte Herr Piercie Shafton dieseWorte vernommen, als er ausrief:Deine Todesstunde hat ge-schlagen, zeuch aus Dein Schwert Via!"*)

Die Waffen wurden gezogen, und das Gefecht begann.Halbert wurde alsbald gewahr, daß sein Gegner ihm im Gebrauchseiner Waffe weil überlegen war. Herr Piercie hatte sich nichtmehr als sein gebührendes Lob zugcsprochen, als er sich einenausgemacht guten Fechter nannte, und Glendinning fand bald,daß cs ihm schwer werden würde einem solchen Schläger gegen-über mit dem Leben und mit der Ehre davon zu kommen. Derenglische Ritter war eingeweiht in alle Geheimnisse der stoccnla,imbeocatn, incaetnla, des punto reverso und so weiter, welchedie italienischen Fechtmeister seit Kurzem in Gang gebracht hatten.Jndcß war auch Glendinning nicht ganz Neuling in der Kunst,nämlich nach der alten schottischen Weise, und er besaß die erstealler Eigenschaften: Kaltblütigkeit. Um seinen Gegner kennen zulernen, beschränkte er sich zuerst auf die Vertheidigung, beinaßalle Bewegungen von Fuß, Hand, Auge und Leib so, daß sie voll-kommen zusammenstimmten, und richtete die Spitze seines Schwertesstets auf seines Gegners Gesicht, Herr Piercie konnte hier seineGeschicklichkeit in Finten nicht anwenden und mußte wirklicheStöße thun, welche aber Halbert entweder mit seinem Schwert

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