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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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stellen, welcher ein Gast Deines Lchcnshcrren, des Abtes ist, undwelcher schon aus Rücksicht auf das HauS Deiner Mutter einRecht halte, unbeleidigt darin zu weilen. Ich frage weder, nochkümmere ich mich darum, auf welche Weise Du in Besitz desverhängnißvollen Geheimnisses gekommen bist, mittels dessen Dugewagt hak mir öffentlich Schmach anzuthun. Aber sagen mußich Dir, daß der Besitz desselben Dich Dein Leben kostet.

Hoffentlich nicht, wenn meine Hand und mein Schwert esvcrtheidigcn können," entgegnete Halbert unerschrocken.

Gut," sprach der Engländer;ich gedenke nicht, Dir eineehrliche Gegenwehr unmöglich zu machen. Es ist mir nur leid,daß sie Dir, einem jungen, auf dem Land erzogenen Menschenwenig helfen wird. Sei auf Deiner Hut, denn von Quartier-geben wird bei mir keine Rede sein."

Verlaß Dich darauf, stolzer Mann," entgegnete Halbert,daß ich keins verlangen werde. Du sprichst, als läge ich schonzu Deinen Füßen, allein glaube mir, so wenig ich entschlossenbin, Dich jemals um Gnade zu bitten, eben so wenig fürchteich, in den Fall zu kommen, derselben zu bedürfen."

Du willst also," sprach der Ritter,Nichts thun, um dasgewisse Schicksal abzuwcnden, welches Du mit so viel Uebermuthherausgefordcrt hast."

Und wie wäre das zu machen?" fragte Halbert, mehr ausNeugier und um zu erfalircn, wie er mit seinem Widersacherstand, als mit dem Willen, sich der Demüthigung zu unterwerfen,welche der Fremde etwa verlangen könnte."

Erkläre mir auf der Stelle," antwortete der Ritter,ohneWinkelzüge und Ausflüchte, wie Du in Stand gesetzt worden bist,meine Ehre so tief zu verletzen. Solltest Du mir hierbei einen meinerRache würdigeren Gegner bezeichnen, dann will ich gestatten, daßDeine Unbedeutendheit einen Schleier über Deine Frechheit werfe."