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4 (1851) Das Kloster
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Ich habe ihm weiter Nichts gethan," antwortete Halbert,als was Ihr alle gesehen habt. Bin ich verantwortlich fürseine Anfälle toller Laune?"

Junge!" herrschte der Abt ihm zu, diese Ausflüchte helfenDir Nichts. Dieß ist nicht der Mann dazu, sich aus seiner Fassungbringen zu lassen, ohne daß hinreichende Ursache vorhanden ist.Die Veranlassung kommt von Dir, und Du mußt sie kennen.Ich befehle Dir, dafern Du Dich vor strengen Maßregeln be-wahren willst, mir zu erklären, durch welches Mittel Du unserenFreund in solche Aufregung gebracht hast. Wir wollen nicht,daß unsere Unterthanen unsere Gäste vor unseren eignen Augenzum Wahnsinn treiben, und daß uns die Art und Weise unbekanntbleibe, wie dieß bewerkstelligt worden ist.

Geruhen Ew. Hochwürdcn zu bemerken," antwortete Halbert,daß ich ihn lediglich nur dieß Wahrzeichen sehen ließ," under übergab die Nadel dem Abt, welcher sie aufmerksam betrachtete,den Kopf schüttelte und sie dem Subprior überreichte.

Pater Eustachius betrachtete ebenfalls mit Aufmerksamkeitdas gcheimnißvollc Zeichen und sprach dann in strengem Tonezu Halbert:Junger Mensch, wenn Du nicht willst, daß wirDich im Verdacht gefährlicher Arglist haben sollen, so laß unsaugenblicklich wissen, woher Du dieß Zeichen hast, und inwieferndasselbe Einfluß auf Herrn Piercie Shafton ausübt?" Es möchtefür den so in die Enge getriebenen Halbert schwer gewesen sein,einer so kitzlichen Frage auszuweichen oder sic zu beantworten.Das Geständniß der Wahrheit hätte ihn in jener Zeit auf denScheiterhaufen bringen können, wäbrend es ihm in unseren Tagenbloß den Ruf eines ausgemachten Lügners verschafft haben würde.Er ward aber glücklich aus der Verlegenheit gezogen durch dieRückkehr des Ritters, der bei seinem Eintritt die Frage desSubprior vornahm.