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„Eure Güte, Hochwürdiger Vater," sprach Halbert, „ver-pflichtet mich zu tiefgefühltem Danke; sie ist die Fortsetzung einerlangen Reihe von Handlungen des Wohlwollens gegen mich, wofürich meine Erkenntlichkeit ausspreche, da ich nichts Anderes zu bietenhabe. Mein Mißgeschick, nicht Eure Schuld ist es, daß Eure Ab-sichten vereitelt worden sind. Aber mein gegenwärtiger Entschlußsteht unwandelbar fest Ich kann das großmüthigc Anerbieten desGnädigen Herrn Abtes nicht annehmen. Mein Schicksal ruft michanderwärts hin, wo ich es entweder enden oder verbessern soll."
„Bei Unserer lieben Frauen/' sprach der Abt, „ich glaubewirklich, der junge ist verrückt, und Ihr, Herr Piercie, habt ihnrichtig beurtheilt, als Ihr voraussagct, er würde sich als ungeeig-net zu der, ihm von Uns zugcdachlen Beförderung erweisen.Vielleicht kanntet Ihr sein ungefügiges Wesen schon?"
„Bei der heilige» Messe, nein," antwortete der Ritter inseinem gewöhnlichen gleichgültigen Ton. „Ich habe ihn bloßnach seiner Geburt und Erziehung beurtheilt; denn selten kommtein guter Falke aus einem Geierei."
„Du bist selber ein Geier und ein Wannenweher obendrein!"versetzte Halbert, ohne sich einen Augenblick zu besinnen.
„Das sagst Du in Unserer Gegenwart und zu einem Mannvon Ansehen?" ries der Abt mit zornglühendem Gesicht.
„Ja, Gnädiger Herr," antwortete der Jüngling, „in EurerGegenwart gebe ich diesem munteren Herrn den Schimpf zurück,welchen er ohne allen Grund auf meinen Namen geworfen hat.Mein braver Vater, der für sein Vaterland gefallen ist, verlangtdies als ein Recht von seinem Sohn "
„Unmanierlicher Junge!" sprach der Abt.
„Nein gnädiger Herr," nahm der Ritter das Wort, „verzeihtdie ungebührliche Unterbrechung, und laßt mich Euch bitten, die-sem bäurischen Menschen nicht zu zürnen. Glaubt mir, eben so