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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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selbstständig handele. Allein das gute Aussehen des vorgeschlagenenjungen Mannes ließ ihn eher sich Glück wünschen wegen Auf-findung eines der Beförderung so würdigen Subjectcs, als daßer irgend einem anderen Gefühle Raum gegeben hätte. PaterEustachius genoß das Vergnügen, welches ein redliches Gemüthempfindet, wenn es einem Würdigen einen Vortheil zufallen sicht.Da er Halbcrtrn seit der Zeit nicht gesehen hatte, wo eine sowesentliche Veränderung in seinem Denken und Thun vorgegangenwar, so zweifelte er nicht, daß die angrvotene Anstellung demJüngling Zusagen würde, der von jeher ein Freund des Waidwerksund ein Feind sitzender oder sonst gebundener Beschäftigung war.Der Küchenmeister und der Tafeidccker fanden so großes Wohl-gefallen an Halbcrt's einnehmendem Aeußeren, daß sie zu glaubenschienen, die Besoldung, die Accidenzicn und Nebeneinkünfte, dieSpende, die Trift, der Rock und dir Hosen könnten kaum besterangewandt werden, als bei der rührigen und anmuthigen Gestalt,die vor ihnen stand.

Herr Picrcie Shafton, sei es, daß er in seinen Gedankenverloren war, sei es, daß er den Gegenstand seiner Aufmerksamkeitnicht wcrth achtete, schien das allgemeine Wohlgefallen nicht zutheilcn, welches des jungen Mannes Erscheinen erweckt hatte.Er saß da mit halbzugedrückten Augen und verschlungenen Armen,als wäre er in tiefere Betrachtungen versunken, als der gegen-wärtige Auftritt veranlassen könnte. Allein trotz seiner scheinbarenGeistesabwesenheit bemerkte man einen Schimmer von Eitelkeitauf seinem hübschen Gesicht, einen gelegentlichen Wechsel seinerStellung, geeignet, eine beifällige Aufmerksamkeit auf sich zuziehen, und zuweilen einen verstohlenen Blick auf den weiblichenTheil der Gesellschaft, um zu erspähen, wie weit es ihm gelänge,ihre Augen zu fesseln, und das Alles mit einer Anmuth, welchedie Vergleichung zwischen ihm und zwischen Halbcrten mir seinen