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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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Hier hielt er inne, rang die Hände, blickte aufwärts undschien in Betrachtungen über sein zerstörtes Glück versunken zu sein.

Verrückt, ganz verrückt," flüsterte der Abt dem Subpriorzu;ich wollte, wir wären ihn mit guter Manier los; dennwahrlich, ich erwarte, er wird von Tollheit zu Unheil übergehen.War' es nicht besser, die anderen Brüder herauf zu rufen?"

Der Subprior wußte besser als sein Oberer, den Schnackunnatürlicher Ziererei von der Raserei des Wahnsinns zu unter-scheiden, und obwohl die Leidenschaft des Ritters wirklich anTollheit zu streifen schien, so wußte Eustach doch zu gut, zu welchenUcbertreibungen die Mode ihre Verehrer führen kann. Er gabalso den Hochgefühlen des Ritters zwei Minuten Zeit, sich zuerschöpfen, und erinnerte ihn dann mit Ernst, daß der GnädigeHerr Abt eine seinem Alter und seinen Gewohnheiten wenig zu-sagende Reise unternommen habe, lediglich um zu erfahren, woriner Herrn Pwrcie Shafton zu Diensten sein könne, und daß derselbeschlechterdings Nichts für ihn zu lhun vermöge, ohne genau dieUmstände zu kennen, unter welchen der Ritter Zuflucht 'in Schott-land gesucht habe.Der Tag verstreicht," bemerkte er, nach demFenster blickend,und wenn der Herr Abt genöthigt sein sollte,nach dem Kloster zurückzukehren, ohne die nökhige Auskunft erlangtzu haben, dann möchte das Bedauern beiderseitig, die Unannehm-lichkeit aber vermuthlich ganz auf Seiten Herrn Piercie's sein."

Dieser Wink ging nicht verloren.O Göttin der Höflichkeit,"rief der Ritter,wie konnte ich so sehr Deine Gebote außer Augensetzen, daß ich dieses guten Prälaten Zeit und Bequemlichkeitmeinen citelen Klagen aufopfertc! Wisset denn, würdiger undnicht minder als ich geehrter Herr, daß ich. Euer armer Be-sucher und Gast, nahe verwandt bin mit jenem Piercic vonRorthumberland, dessen Ruf so weit verbreitet ist durch alle Theileder Welt, wo Englands große Männer bekannt sind. Nun dieser