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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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denen das Geschick Euch preisgegeben hat, und besonders, daßIhr in die Gesellschaft Derer verschlagen seid, weiche, als wüßtensie, daß sie die Ehre der Eurigen nicht verdienten, gar kein Ver-langen nach derselben getragen haben. Alles dicß indcß Hilstwenig, den Anlaß dieses großen Jammers zu erklären oder, deut-licher gesprochen, die Ursache, welche Euch in eine Lage gebrachthat, die so wenig Reiz für Euch besitzt."

Gütiger und Ehrwürdiger Herr," versetzte der Ritter,verzeiht einem Unglücklichen, welcher bei Erzählung seines Miß-geschicks sich weitläufig über dasselbe ausläßt, gleichwie der Blickdessen, der in einen Abgrund gefallen ist, aufwärts schweift, umdie Höhe zu ermessen, von welcher er herabgcstürzt ist."

Ja," sprach Eustach,aber ich dächte cs wäre klüger vonihm, denen, die da kommen, ihn aufzuhebcn, zu sagen, welchenKnochen er gebrochen hat."

Ihr habt, Ehrwürdiger Herr," versetzte der Ritter,beimZusammentreffen unseres beiderseitigen Witzes einen richtigen Stoßgethan, während von mir gesagt werden dürfte, daß ich meineLanze schlecht gebrochen habe. Verzeiht, Ehrbarer Herr, daß ichdie Sprache des Turnierplatzes rede, welche ohne Zweifel Euremehrwürdigen Ohr fremd klingt. O herrlicher Sammelplatz derEdeln, der Schönen und Wohlgeschmückten! O Thron der Liebeund Burg der Ehre! O himmlische Schönheiten, durch derenstrahlende Augen er verherrlicht wird! Nimmer hinfort wirdPiercie Shafton vorreiten als Zielpunkt Eurer leuchtenden Blicke,die Lanze einsetzen und seinem Roß die Sporen geben beim Ge-schmetter der mutherweckendcn Trompeten, welche in einem edlenBild die Stimme des Krieges genannt werden, nimmer wirder das Anrennen seines Gegners kühnlich vereiteln, geschickt seineLanze brechen und, herumreitend in dem holden Kreis, den Dankempfangen, mit dem Schönheit das Ritterthum belohnt!"