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Gaste kam, und gebot ihm, augenblicklich hinaus auf den Bergzu gehen und nicht ohne Wildpret zurückzukommeu, denn waser sonst zu seinem Vergnügen thun könne, das müsse er jetzt fürdie Ehre des Hiuses thun. Der Müller, welcher eben im Be-griff war, wegzureiten, versprach, durch feinen Diener Lachs her-aufzusendcn. Elspeth hakte in dem Gedanken, daß sic jetzt Gästegenug habe, schon angesangen, ihre, Einladung an Gretel zu be-reuen, und auf Mittel gedacht, wie sie diejelbe, ohne zu beleidigen,forlschaffen könnte, — womit natürlich ihre Lustschlösser in etwasweitere Ferne gerückt worden wären. Allein die unerwarteteGroßmulh des Vaters machte jeden solchen Gedanken unausführ-bar, und der Müller trabte allein „ach Hause.
Elspeth's Gastfreundlichkeit belohnte sich dießmal selber. Gre-tel hatte zu nahe bei dem Kloster gewohnt, um in der edlen Koch-kunst ganz unbewandert zu sein, welche ihr Vater in so weit be-förderte, daß er an Festtagen die von ihr bereiteten Leckerbissenverschmaußclc. Sie legte ihren Sonntagsrock ab, zog ein Haus-kleid an, entblößte ihre schneeweißen Arme bis über die Ellen-bogen und nahm eifrig Antheil an den Arbeiten des Tages. Ihrunvergleichliches Talent und ihre unermüdliche Thäligkeit schuf köst-liche Gerichte, welche Dame Glendinnig ohne ihre Hülfe sich nichthätte im Thurm cinfallen lassen können, ihren Gästen anzubietcn.
Die Hauswirthin überließ einstweilen ihrer geschickten Stell-vcrtreterin das Küchenregiment, bedauerte, daß Marie Avcnel soerzogen war, daß sie ihr kein anderes Geschäft übertragen konnte,als das große Zimmer mit Binsen bestreuen und mit Blumenund Zweigen schmücken zu lassen, zog ihre besten Kleider an underschien mit klopfendem Herzen am Thor ihres kleinen Thurmes,ihren Knix vor dem Gnädigen Herrn Abt zu machen, wenn dieserdie Schwelle überschritte. Edward stand neben seiner Mutter undempfand dasselbe Beben, Etwas, worüber ihm seine Philosophie