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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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keine Rechenschaft geben konnte. Er sollte erst noch erfahren, wielange es dauert, bis unsere Vernunft im Stande ist, über derGewalt äußerer Umstände erhaben zu sein, und wie sehr unsereGefühle durch Neuheit erregt und durch Gewohnheit abgestumpftwerden. Er betrachtete mit Verwunderung und ehrfurchtsvollerScheu die Annährung von etwa zehn Reitern, bedächtigen Männernauf bedächtigen Thieren, eingemummt in lange schwarze Gewän-der, auf denen sich nur die weißen Scapuliere abhoben, mehreinem Leichenzug als sonst Etwas glcichsehend und nicht schnellerreitend, als bequeme Unterhaltung und leichte Verdauung erlaubenmochten. In die Einförmigkeit dieser Scene wurde einiges Le-ben gebracht durch Herrn Piercie Shafton, der, um zu weisen, daßseine Reitkunst nicht geringer sei, als seine anderen Gaben, seinenmunteren Renner bald antrieb, bald zurückhielt, ihn nöthigte zupiaffiren, zu caracoliren, Passagen zu machen und alle sonstigenSchulbewegungcn zum großen Verdruß des Herrn Abtes,dessen bedächtiger Zelter am Ende durch die Lebhaftigkeit seinesBegleiters aus seiner Ruhe herousgebracht wurde.O ich bitteEuch, Herr Ritter" rief der Hochwürdige voll AngstEi,ei, Herr Piercie! Ruhig Benedict! Gutes Thier Por!armer Kerl!" und wie die anderen Ausdrücke heißen, mit denenein ängstlicher Reiter einen muthwilligen Gefährten oder seineignes unbändiges Thier zur Ruhe zu bringen sucht, und miteinem herzlichen Den Fi-ntiu« endigte er seinen Rosenkranz, alser im Hof des Thurmcs von Glcndearg abstieg.

Die Bewohner knieeten insgesammr nieder und küßten demGnädigen Herrn Abt die Hand eine Förmlichkeit, welcher sichoft selbst die Mönche unterziehen mußten. Der gute Abt Boni-facius war zu sehr erschüttert durch den letzten Theil seines Rittes,als daß er diese Huldigung mit der gehörigen feierlichen Haltung,oder auch nur mit gehöriger Geduld hätte cntg egennehmen können.